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Laster prallt in Stauende – A1 bei Stuhr voll gesperrt
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Aktualisiert vor 18 Minuten.

Drei Laster An Unfall Beteiligt
Laster prallt in Stauende – A1 bei Stuhr voll gesperrt

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Die Zukunft ist weiter offen

26.09.2018

Wildeshausen Wenn die Diakonie Himmelsthür am 18. Oktober in Delmenhorst das neue Wohnhaus einweiht, ziehen erneut 14 Bewohner mit Assistenzbedarf von Wildeshausen in die 20 Kilometer entfernte Stadt um. Gleiches geschieht im März 2019, wenn in einem weiteren Neubau in Harpstedt 24 Wohnplätze bezugsfertig sind. Und das nächste Projekt hat Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde vor kurzem eingestielt. „Ende nächsten Jahres übernehmen wir in Goldenstedt das Sankt-Franziskus-Stift. Wir haben es für 20 Jahre gemietet und bauen es für unsere Bedürfnisse um. Auch dort entstehen 24 Wohnplätze.“

Jedes Jahr weniger

Stück für Stück setzt Arendt-Uhde die 2009 mit dem Land Niedersachsen und „Aktion Mensch“ vereinbarte Konversion um. Die sieht einerseits ein Auszug aus den riesigen, maroden Gebäuden auf dem Zentralgelände der Diakonie Himmelsthür an der Dr.-Klingenberg-Straße vor, andererseits eine stärkere gesellschaftliche Integration der Bewohner. „Wir wollen bis 2023 für 240 Menschen neuen Wohnraum schaffen. Die selbst gebauten oder gemieteten Gebäude sind dezentral in der Region verteilt und haben maximal 24 Plätze pro Einheit“, erklärt Arendt-Uhde. Das sei mit der „Aktion Mensch“, die das Programm finanziell fördert, so verabredet.

Das erste Projekt war 2009 der Umzug von 18 Himmelsthür-Bewohnern in ein ehemaliges Hotel an der Kleinen Straße in Wildeshausen. Wohnten beim Start des Umwandlungsprozesses noch 411 Menschen mit Handicap auf dem Diakonie-Gelände in Wildeshausen, sind es aktuell 254. 2023 werden es dort voraussichtlich noch 75 Personen sein. 40 wohnen im benachbarten ehemaligen Schwesternwohnheim Haus Herzogin Elisabeth.

Die Zukunft des 40 Hektar großen Geländes der Diakonie Himmelsthür, davon 20 Hektar Wald, ist auch Thema beim Bürgerforum „Wildeshausen 2030“ gewesen. Auf der Agenda der Stadt Wildeshausen steht aber vordringlich die Zukunft des Bereichs Huntetor und Herrlichkeit.

„Wenn wir Mitte 2020 mit 24 Personen nach Goldenstedt umziehen, steht das Haus Cloppenburg ganz leer“, sagt der Regionalgeschäftsführer. Das Haus Friesland werde bereits jetzt nicht mehr bewohnt. Dort hätte aber derzeit die Wildeshauser Tafel ihr Domizil. Zudem gebe es im Gebäude eine Cafeteria. Von den ehemals sechs Wohnhäusern wurde mit dem Haus Butjadingen 2013 das erste Gebäude abgerissen. „Es ist uns damals nicht leicht gefallen“, so Arendt-Uhde. Die Geschichte des Hauses sei damals gewürdigt worden. Doch es sei abbruchreif gewesen. „Das ist der Wandel der Zeit.“

Somit bleiben noch die Wohnhäuser Ammerland, Friesland, Cloppenburg, Emsland und Dümmer. Keines von ihnen steht unter Denkmalschutz, weil sie im Laufe der Jahrzehnte immer wieder umgebaut und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst wurden, so dass vom ursprünglichen Charakter nur noch Fragmente übrig sind. Das ein oder andere Gebäude hat historischen Charme, dahinter steht die nicht unbedeutende Geschichte der Lungenheilanstalt.

„Wir werden bis auf das Haus Emsland, das in den 50er-Jahren gebaut wurde, alle größeren Häuser leer wohnen“, sagt Arendt-Uhde. Sofern sich keine Nachnutzung findet, würden sie auf Dauer abgerissen, weil der Unterhaltungsbedarf zu groß sei. In den vergangenen Jahren sei viel Geld in den Brandschutz und in den Umbau von Doppel- in Einzelzimmer geflossen.

Nicht ganz räumen

Ganz räumen wird die Diakonie Himmelsthür das idyllische Gelände im Wald nicht, obwohl Arendt-Uhde sich durchaus vorstellen kann, mit der zwölfköpfigen Verwaltung auch irgendwo in der Wildeshauser Innenstadt zu arbeiten. „Auf dem Zentralgelände gibt es noch die Tagesförderstätte für 80 Personen mit erhöhtem Assistenzbedarf“, sagt der Regionalgeschäftsführer. Auch ist dort noch ein Tochterunternehmen der Diakonie Himmelsthür angesiedelt, das die Küche betreibt.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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