Wildeshausen/Eckernförde - Dass in der Urlaubszeit an deutschen Küstenstränden sicher gebadet werden kann, dafür sorgen in jedem Jahr Freiwillige aus zahlreichen Ortsgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Auch Mitglieder der DLRG-Ortsjugend Wildeshausen versehen in diesem Sommer wieder einen Wachdienst des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste (ZWRD-K).
Gute Vorbereitung
Diesmal hat es sie erneut an die Wachstation in Eckernförde (Schleswig-Holstein) verschlagen. Für die beiden Wochen vom 14. bis 28. August haben sich Lars Wiese (18) und Luisa Spille (17) gemeldet. Für jeweils eine Woche sind Tobias Schneider (20), Susanne Schneider (18) und Sebastian Stahl (19) an der Ostsee im Einsatz. „Der gesamte Strandabschnitt hat eine Länge von mehr als zwei Kilometer zuzüglich 500 Meter Südstrand“, berichtet Luisa Spille. „Die Türme und Wachen sind mit Stand-up-Paddle-Boards, Rettungsbrettern, Spineboards zur Fixierung von Wirbelsäulenverletzten, Gurtrettern und Sanitäts-Rucksäcken ausgestattet.“ Auch das Motorrettungsboot „Rotauge“ stehe zur Verfügung.
Die Station in Eckernförde sei mit 18 Wachgängern aus ganz Deutschland sowie einem Wachführer besetzt. Dienstantritt, so beschreibt es Luisa (aus Nuttel in der Gemeinde Dötlingen), sei jeden Morgen um 9 Uhr. Erst um 18 Uhr werde die Hauptwache verlassen. Abends verbringen die Wachgänger gemeinsam ihre Freizeit bei Touren in die Stadt oder an den Strand. Oder es wird zusammen gespielt und geklönt. „Diesmal haben wir Wildeshauser uns zusammen mit drei Rettungsschwimmern aus Nordhorn angemeldet, die wir 2021 beim Küstenwachdienst – ebenfalls in Eckernförde – kennengelernt haben“, sagt Luisa Spille.
Bewachung wichtig
Weitere Kollegen aus dem derzeitigen DLRG-Team in Eckernförde kämen aus Delmenhorst, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. „Der Wachdienst an der Küste ist einfach eine Super-Sache“, meint die stellvertretende DLRG-Ortsjugendvorsitzende Luisa Spille. „Die Strände müssen bewacht werden, weil – gerade auch wegen Corona – viele Menschen nicht schwimmen können und wir dann zur Hilfeleistung einfach direkt vor Ort sind.“ Und noch etwas spricht aus Sicht der 17-Jährigen für den freiwilligen Wachdienst an der Küste: „Man lernt neue Leute kennen, knüpft Kontakte und lässt abends gemeinsam den Tag ausklingen.“
