Wildeshausen - Schmuddeliges Herbstwetter und aufgeweichte Fußballplätze: Beim VfL Wildeshausen wird man dieser Tage einmal mehr bedauern, dass man (noch) über keinen Kunstrasenplatz verfügt. Erste Leidtragende sind an diesem Wochenende unter anderem die Spieler der zweiten Herren. Deren für Freitagabend geplantes Kreisliga-Heimspiel gegen SV Achternmeer wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.
Derweil hofft die erste Mannschaft des VfL derzeit noch, dass ihr Heimspiel in der Landesliga gegen WSC Frisia Wilhelmshaven am Sonntagnachmittag (14 Uhr) im Stadion angepfiffen werden kann. „Seit Donnerstag sind unsere Trainingsplätze gesperrt, und die Wetterprognosen verheißen auch nichts Gutes. Das wird sicherlich eng“, befürchtet VfL-Trainer Marcel Bragula. Allerdings dürfte eine Entscheidung auch erst kurzfristig getroffen werden. „Wir bereiten uns jetzt so normal wie möglich vor“, erklärt Bragula, der anstelle des eigentlichen Abschlusstrainings nun eine Lauf- oder Fitnesseinheit für den Samstag anpeilt.
Gute Erinnerungen werden die Wildeshauser an das Hinspiel in Wilhelmshaven haben, das sie nach einer starken ersten Halbzeit 2:1 gewannen. „Das war bislang der Glanzmoment dieser Saison“, denkt auch Bragula an die Auswärtspartie Anfang September gerne zurück. Positiv stimmt ihn auch, das bei seinem VfL über das zuletzt spielfreie Wochenende mit Alexander Dreher, Ole Lehmkuhl und Christoph Stolle drei zuvor verletzte Spieler wieder im Training sind. Dafür kommt Offensivmann Maximilian Seidel auf keinen grünen Zweig, beklagt aktuell Schmerzen in der Kniekehle und könnte am Sonntag nicht mitspielen.
