Wildeshausen - Es wird nicht leichter für die Fußballer des VfL Wildeshausen. Vor einer Woche kassierte der Landesligist im zweiten Heimspiel der Saison die zweite Niederlage, die Verletztenliste verlängerte sich erneut, und nun steht das Auswärtsspiel beim Tabellenführer auf dem Programm. An diesem Sonntag gastiert die Truppe von Coach Marcel Bragula und Co-Trainer Patrick Meyer beim SV Hansa Friesoythe. Anpfiff an der Thüler Straße ist um 15 Uhr.

Da Bragula in dieser Woche im Urlaub weilte, leitete Meyer die Trainingseinheiten. „Wir haben durchaus Spaß und Mut gesammelt“, berichtet der Co-Trainer von seinen Eindrücken. Das unglückliche 2:3 gegen Germania Leer (nach 2:0-Führung) sei aufgearbeitet und abgehakt. Was das Personal angeht, gebe es zumindest die eine gute Nachricht, dass Steven Müller-Rautenberg in Friesoythe wieder einsatzbereit sein wird. Dagegen werden sich Maximilian Seidel (Muskelfaserriss) und Jan Stubbmann (Entzündung am Knie) auf eine Pause einstellen müssen. Zudem fällt auch Abwehrchef Marius Krumland aus. Bei Robin Ramke und Christoph Stolle reicht es ebenfalls nicht, um schon wieder aufzulaufen. Zudem steht hinter Mattes Hehr ein Fragezeichen. Als Alternative wird erneut der reaktivierte Lukas Schneider auf der Bank Platz nehmen. „Ein Einsatz für ihn dürfte diesmal schon wahrscheinlicher werden“, schmunzelt Meyer.

Der Gegner, der seine bisherigen sechs Saisonspiele alle gewinnen konnte, sei natürlich Favorit. „Vor allem in der Offensive sind sie mit Robert Plichta und Keven Oltmer sehr stark besetzt“, weiß Meyer. Das Offensivduo von Hansa erzielte zusammen schon zehn Treffer - die VfL-Abwehr muss sich also auf jede Menge Arbeit einstellen.