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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Umweltprojekt in Wildeshausen wackelt

01.10.2019

Wildeshausen /Landkreis „Reparieren statt Wegwerfen“: Unter diesem Motto sind vor zwei Jahren im Landkreis sogenannte Repair-Cafés gestartet. Mit zum Teil großem Erfolg, wie Rebecca Remke (28) vom Klimaschutzteam des Landkreises Oldenburg berichtet. Das Ziel: Defekte Alltagsgeräte untersuchen und bestenfalls gemeinsam reparieren. Ehrenamtliche helfen dabei. Allerdings läuft die finanzielle Förderung der „Repair-Cafés“ zum Jahresende aus. Im Kreishaus wird die Zuständigkeit dem Amt für Abfallwirtschaft zugeordnet. Wünschenswert wäre, dass sich die Cafés in den Gemeinden etablieren, sagt Remke.

Das Angebot werde aber völlig unterschiedlich angenommen, berichtet die Nachhaltigkeitsmanagerin. In Ganderkesee gebe es das größte Repair-Café. Im Schnitt treffen sich 35 Besucherinnen und Besucher jeden zweiten Dienstag im Monat in der Förderschule am Habbrügger Weg, weiß Remke. Für diesen Dienstag, 1. Oktober, sei von 17 bis 19 Uhr sogar ein Sondertermin angesetzt. Zwar engagiere sich die Gemeinde nicht finanziell. Allerdings habe Klimaschutzmanager Lars Gremlowski die Öffentlichkeitsarbeit übernommen.

Sehr gut aufgestellt sei auch das Repair-Café in Harpstedt, unterstützt von Freiraum. Dort treffen sich Ehrenamtliche jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr in der Delmeschule. Auf große Akzeptanz stoße das Projekt auch in Hude (nächster Termin: Freitag, 8. November, 17 bis 19 Uhr im Kulturhof) sowie das erst kürzlich installierte Repair-Café in der Kirchhatter Jugendwerkstatt „Lupo“ (nächster Termin: Dienstag, 22. Oktober, 17 bis 19 Uhr). In Wardenburg lädt der Verein für Arbeit und Umwelt am Mittwoch, 23. Oktober, von 17 bis 19 Uhr zum Repair-Café ein.

Zu den „Sorgenkindern“ gehöre das Repair-Café im Jugendzentrum „Jott-Zett“ in Wildeshausen, das sich eigentlich einmal pro Quartal treffen soll. Das Team der ehrenamtlichen Reparateure ist nach Angaben Remkes aber relativ klein geblieben. Das letzte Treffen musste ausfallen. Ein neuer Termin wurde für Samstag, 16. November, von 15 bis 17 Uhr im „Jott-Zett“ angesetzt. „Wir sind in Gesprächen mit dem Team des Jott-Zett und der Freiwilligen-Agentur, um uns anders aufzustellen“, erklärt Remke.

Einen Neustart des Repair-Cafés plant der Landkreis auch für Großenkneten. Dort sollte es aufgrund der Größe der Gemeinde Angebote in Großenkneten, Huntlosen und Ahlhorn geben. Nach einem personellen Wechsel in Huntlosen sei dort erst einmal eine Pause eingelegt worden. Für einen Neustart in Ahlhorn gibt es am Donnerstag, 24. Oktober, um 18.30 Uhr einen Info-Abend in der Graf-von-Zeppelin-Schule, Am Lemsen.

Repair-Cafés müssten sich nicht allein auf die Reparatur von Alltagsgegenständen beschränken, meint Remke. Eine Ergänzung um Kleider- oder Bücherbörsen sei denkbar. Es gebe viele Möglichkeiten des Engagements in Sachen Nachhaltigkeit.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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