Wildeshausen - Darauf haben Schüler und Eltern der St.-Peter-Schule in Wildeshausen lange gewartet: Seit Anfang dieser Woche laufen an der Kreuzung Heemstraße/Bahnhofstraße die Arbeiten zur Installation einer Fußgängerampel. Bislang stand dort seit den Sommerferien nur eine mobile Bedarfsampel, um für die Kinder am neuen Standort der katholischen Grundschule eine sichere Querung der stark befahrenen Heemstraße zu ermöglichen.
Auftrag mit Verspätung
Eigentlich hätte schon zum Schuljahresbeginn eine stabile Ampelanlage mit vier Lichtzeichenmasten an jeder Ecke der Kreuzung die Schulwegsicherheit verbessern sollen. Doch auf die Ausschreibung für die Erdarbeiten hatte die Stadt Wildeshausen kein akzeptables Angebot erhalten. Daher musste der Auftrag mit Verspätung neu vergeben werden (was ihn auch teurer machte). Der Schulstart für die Grundschule nach dem Umzug von der St.-Peter-Straße ins frühere Gebäude der Förderschule an der Heemstraße konnte daher nur mit einer provisorischen Ampelanlage erfolgen.
„Alle warten darauf, dass aus dem Provisorium nun eine endgültige Lösung wird“, sagte Hans Ufferfilge, Sprecher der Stadtverwaltung, am Dienstag. Die Stadt gehe davon aus, dass die Arbeiten bis zum Wochenende abgeschlossen werden. Dafür ist allerdings auch eine Vollsperrung der Heemstraße ab diesem Mittwoch erforderlich. Die Bahnhofstraße ist bereits seit Montag im östlichen Bereich zwischen der Neuen Straße und der Heemstraße nicht mehr passierbar.
Auch der westliche Teil der Bahnhofstraße zwischen Heemstraße und Bahnhof ist ab diesem Mittwoch von der Sperrung betroffen. Das bedeutet, dass der Bahnhof und der Busbahnhof bis einschließlich Freitag nur von der Ladestraße aus angefahren werden können. Die Anlieger der Heemstraße erreichen ihre Grundstücke bis zur Baustelle nur jeweils einseitig aus Richtung Ahlhorner Straße und Breslauer Straße. Für den Bürgerbus muss mit Verzögerungen gerechnet werden, da die Linie 281 nicht wie gewohnt befahren werden kann.
Donnerstag kritisch
„Im gesamten Bereich der Heemstraße und Bahnhofstraße ist mit Behinderungen zu rechnen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung, die motorisierte Verkehrsteilnehmer bittet, die gesperrten Straßen weiträumig zu umfahren. Kritisch dürfte es besonders am Donnerstag vormittags und mittags werden, wenn die Westerstraße wegen des Wochenmarktes gesperrt ist. „Wir wissen um die Beeinträchtigungen“, räumte Stadt-Sprecher Ufferfilge ein, „aber dies ist immer noch die bestmögliche Variante von allen.“
