Wildeshausen - Die Beschlüsse sind gefasst, die Umzüge sind vollzogen, aber die CDW-Fraktion lässt nicht locker in Sachen St.-Peter-Schule: Sie mutmaßt, dass die aus ihrer Sicht „erzwungene“ Verlagerung der katholischen Grundschule von der St.-Peter- an die Heemstraße und der Umzug der dort bisher ansässigen Hunteschule zur Dr.-Pickart-Straße insgesamt deutlich teurer ausfielen als ursprünglich erwartet. Aus diesem Grund beantragt die CDW eine Kostenübersicht für alle mit den Schulumzügen zusammenhängenden Maßnahmen.

Im Einzelnen sind das: der Anbau an die Liegenschaft St.-Peter–Straße, die Renovierung samt Um- und Anbau an der Heemstraße, das Verkehrssicherheitskonzept rund um den neuen Grundschulstandort an der Heemstraße, der Umbau des ehemaligen IGS-Gebäudes an der Dr.-Pickart-Straße mitsamt neuer Busschleife für die Förderschule, die Mietkosten für das IGS-Gebäude und die höhere Beteiligung des Landkreises an diesen Mietkosten.

„Als ehemalige Schulelternratsvorsitzende der St.-Peter-Schule musste ich mit ansehen, auf was für unrealistischen Zahlen basierend Entscheidungen getroffen wurden“, kritisiert Stadtratskandidatin Christin Rollié, die den Antrag „im Auftrag der CDW-Fraktion“ formuliert hat. „Der Platzmangel an den Wildeshauser Grundschulen wurde gelöst, indem die St.-Peter-Schule zwangsweise in die Heemstraße umziehen musste.“ Doch statt des zunächst geplanten Gebäudetausches mit der Förderschule Lernen sei diese nun im ehemaligen IGS-Gebäude der Privatschule Gut Spascher Sand untergebracht worden. Daher sei zu prüfen, so Rollié, „ob der Umzug der St.-Peter-Schule an die Heemstraße tatsächlich die erhoffte Ersparnis im Vergleich zu einem Schulneubau gebracht hat.“

Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)