Wildeshausen - Den Krandel und die Innenstadt in Wildeshausen für Fußgänger auf kürzerem Wege miteinander verbinden: Das schlagen Christin Rollié und Jens-Peter Hennken von der CDW vor. Ermöglichen wollen sie das mit einem kleinen Stich durch den zehn Meter breiten Grünstreifen zwischen Brauereiweg und Bahnhof. Über die Gleise führt bereits ein beschrankter Bahnübergang. „Durch diese verhältnismäßig kleine Maßnahme ersparen wir insbesondere den Schülerinnen und Schülern der Sankt-Peter-Schule einen Umweg von circa 1000 Metern über die Ahlhorner Straße“, sagt Hennken. Außerdem sollen mit diesem direkten Weg aus der Innenstadt das Krandelbad und das Krandelstadion für Fußgänger leichter erreichbar sein. Auch erhielten Nutzer des Wohnmobilstellplatzes im Krandel einen attraktiveren Weg in die Innenstadt.
In erster Linie denken Rollié und Hennken aber an die Kinder der Sankt-Peter-Grundschule, die ab Donnerstag an den neuen Standort Heemstraße müssen. Ihr Motto: Kurze Wege für kurze Beine. Ihre Forderung: Die Stadt müsse nun für alle Beteiligten akzeptable Bedingungen schaffen.
Die CDW habe mit Blick auf die Schulwegsicherung mehrfach die Verbesserung der Verkehrssituation an der Heemstraße gefordert und eigene Vorschläge gemacht. Die Heemstraße gehöre zu den meistbefahrenen Straßen der Stadt. Doch seien viele Vorschläge der CDW am Widerstand im Rat gescheitert.
