Die Aufregung ist dem jungen Tambournachwuchs beim Warten auf den Ausbilder Matthias Lenz deutlich ins Gesicht geschrieben. Für einige ist es das erste Mal, dass sie beim Kinderschützenfest ganz vorn die Richtung und den Takt vorgeben. Ganz besonders merkt man dies beim neuen Kindertambourmajor Liam Justen: „Ich habe für diesen Job sogar darauf verzichtet, am Kinderkönigsschießen teilzunehmen, denn wenn ich Kinderkönig werden würde, ist ja niemand da, der mal eben meinen Job bei den Kindertambouren übernehmen könnte“, erklärt Liam sichtlich stolz. Jeden Mittwoch treffen sich die Kindertamboure zum Üben im Vereinsheim des Spielmannszugs Wildeshausen, um den „Großen Marsch“ und „Kammeroad Kumm“ einzustudieren. Der Vorstand der Wildeshauser Schützengilde bittet die Eltern der teilnehmenden Kinder am Kinderkönigsschießen, im Vorfeld mit ihnen die Handhabung der Flitzebögen aus Sicherheitsgründen zu üben sowie den Flitzebogen zu überprüfen – „denn Sicherheit ist beim Kinderschützenfest für alle Teilnehmer oberstes Gebot“, so Christian Harting, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Gilde.