Betrifft:
„Fall Adrian“ (mehrere NWZ -Berichte)Die strikte Weigerung der Verwaltung, dem Asperger-Autisten Adrian Wittrock die Hilfe zu gewähren, die er verschiedenen Gutachten zufolge braucht, ist nicht nachvollziehbar und wirklich unanständig. Wer Kinder in ihrer Entwicklung wirksam und nachhaltig fördern will, muss so früh wie möglich damit beginnen.Landrat Eger und seine Mitarbeiter spielen in diesem Fall ganz offensichtlich auf Zeit. Zeit, die Adrian weglaufen soll.
Angesichts der jüngsten Zuspitzung – Streichung sämtlicher Unterstützung – scheint es fast so, als führe ein Behördenchef, der sich durch berechtigte Forderungen besorgter Eltern vors Schienbein getreten fühlt, eine private Strafaktion gegen ein behindertes Kind.
So etwas darf nicht sein, und man darf gespannt sein, wie die mittlerweile eingeschaltete Staatsanwaltschaft auf die erhobenen Vorwürfe reagiert.
Harm Gräfje27798 Hude
