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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kampagne: 1:0 für die Aufklärung: Fußball gegen Aids

07.06.2011

HUDE Wissen ist Schutz. Und die weltweite Verbreitung des HI-Virus hängt nach wie vor häufig mit der mangelnden Kenntnis über Ansteckung und Vorsichtsmaßnahmen zusammen. Um dem entgegen zu wirken, finanziert die vom Huder Johannes Hillje (25) mitbegründete Hilfsorganisation „Go Ahead!“ innovative Aufklärungsprojekte für Waisenkinder in Südafrika, wo seit Jahren die meisten Menschen mit der Immunschwächekrankheit zu kämpfen haben. Im vergangenen Sommer waren mit der Kampagne „kickHIV!“ rund 35 000 Euro gesammelt worden, die nun in sportpädagogische Programme am Kap fließen. „Unser Ziel war es, den Kindern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie der Ausbreitung von Aids durch Eigeninitiative entgegenwirken und sich selbst vor einer Ansteckung schützen können“, beschreibt Kampagnenleiter Johannes Hillje den Leitgedanken des Projekts.

Die von der Partnerorganisation Umzingisi (Port Elizabeth/Südafrika) organisierten „Sportcamps“ bieten Waisenkindern die Möglichkeit, ihre Freizeit in einem sicheren Umfeld zu verbringen. Daneben wird die enorme Popularität des Fußballs in Südafrika genutzt, um die Kinder im Rahmen von Fußballtrainings über HIV/Aids aufzuklären und ihnen soziale Werte wie Teamgeist und Fairness zu vermitteln.

165 Teilnehmer

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Insgesamt 165 Jugendliche konnten bisher die Möglichkeit nutzen, sich während ihrer Schulferien zwei Wochen lang spielerisch dem Thema HIV/Aids zu nähern. Die Auswertung des Camps stimmt Hillje optimistisch: Während vor dem Camp noch mehr als die Hälfte der Kinder angaben, HIV und Aids nicht unterscheiden zu können, waren es nach dem Camp nur noch knapp 7 Prozent. Der Anteil an Kindern, die nicht wussten, dass ungeschützter Geschlechtsverkehr zur Verbreitung des HI-Virus beiträgt, verringerte sich um ganze 75 Prozent.

Im Rahmen der Fußball-WM 2010 hatten zahlreiche junge Menschen mit der Kampagne „kickHIV!“ deutschlandweit an 40 Orten mit über 60 Aktionen Spenden für das Aufklärungsprojekt gesammelt. Mit Aktionen wie Benefizkonzerten oder Fußballturnieren sowie der prominenten Unterstützung der Fußballnationalspieler Mesut Özil und Philipp Lahm sowie der Schauspielerin Cosma Shiva Hagen wurde auf die verheerende Situation in Südafrika aufmerksam gemacht, wo derzeit nach Schätzungen der Vereinten Nationen 5,6 Millionen Menschen an Aids oder den Folgen leiden.

Innovativer Ansatz

„Die erfreulichen Ergebnisse des Projekts in Südafrika geben uns und allen, die vergangenen Sommer bei ,kickHIV!’ aktiv waren, Recht. Wir werden diesen innovativen Ansatz weiter unterstützen“, sagt Hillje, der die 2007 gegründete Hilfsorganisation „Go Ahead!“ leitet. Auch in der hiesigen Region hatten Aktionen für das Projekt stattgefunden, unter anderem ein Jugendfußball-Turnier in Kooperation mit dem Turnverein Hude.

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