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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„1000 Liter weniger Milch“

19.08.2008

Von Björn Völlmar

Frage: Herr Haye, was ist Klauenpflege genauer?

haye: Kühe haben, so ähnlich wie Menschen, Hühneraugen oder Pilzsteine – also Erkrankungen unter ihren Füßen. Das bedeutet, ihre Klauen können offen und entzündet sein oder es haben sich zum Beispiel Steinchen in ihnen festgesetzt.

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Frage: Wie kann das geschehen?

haye: Heutzutage werden die Klauen der Kühe wesentlich stärker belastet. Sie bewegen sich dadurch, dass sie sich länger in Ställen aufhalten, vor allem auf Betonböden. Diese beanspruchen die Klauen stärker als Weiden. Zudem drücken sich Steinchen schneller in die Klauen hinein, wodurch Entzündungen entstehen können.

Frage: Was kann so ein Steinchen oder eine Entzündung bewirken?

haye: Eine Entzündung führt wie beim Menschen zu Stress. Eine Kuh kann dadurch bis zu 1000 Liter weniger Milch pro Jahr produzieren. Hinter dem Ganzen steckt also auch ein wirtschaftlicher Aspekt. Zudem nehmen Klauenerkrankungen mittlerweile den dritten Platz bei den Kuhkrankheiten ein.

Frage: Wie können Landwirte vorbeugend handeln?

Haye: Wichtig ist es, dass die Kühe mindestens zweimal im Jahr einer Klauenbehandlung unterzogen werden. Dabei sollte die Belastung durch eine funktionelle Pflege auf eine große Fläche der Klauen verteilt werden. Es sollte also zum Wohlbefinden der Kuh beigetragen werden. Außerdem sollten die Laufböden in den Ställen möglichst trocken gehalten werden. Im Allgemeinen sind luftige, helle Ställe empfehlenswerter als dunkle, stickige. Diese Maßnahmen können einiges bewirken.

Landwirt Egon Haye empfiehlt Klauenpflege, um einen besseren Gesundheitszustand von Kühen zu gewährleisten. Er hat eine Zusatzausbildung in diesem Bereich absolviert.

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