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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Energie: 148 Bürger beteiligen sich am Windpark

18.05.2017

Haidhäuser 148 Bürger aus der Gemeinde Dötlingen beteiligen sich am Bürgerwindpark in Haidhäuser/Uhlhorn. „Sie werden in nächster Zeit aufgefordert, ihr Geld zu überweisen“, berichtete Hermann Raschen, Geschäftsführer der VR Energieprojekte Dötlingen GmbH, am Dienstagabend in der Sitzung des Hauptarbeitskreises „Energieeffizientes Dötlingen“ (EED). Bis zu 8,7 Millionen Euro waren als Eigenkapital der Bürger für sechs Räder vorgesehen. „Die Summe ist nicht in Gänze zusammengekommen, aber das Eigenkapital kommt zusammen“, sagte Raschen. Nähere Angaben zu den Summen machte er nicht. Die Beteiligungen waren möglich von minimal 3000 Euro bis maximal 51 000 Euro (jeweils in 3000er-Schritten) pro Einwohner mit Erstwohnsitz in der Gemeinde. Die Zeichnungsfrist ist am 10. April abgelaufen.

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski hatte Raschen in die Sitzung eingeladen, um den Arbeitskreis über die Entwicklung beim mit Abstand größten Energieprojekt in der Gemeinde (Gesamtvolumen rund 70 Millionen Euro) zu informieren. „Die zwölf Anlagen drehen sich“, leitete Raschen seinen Vortrag zufrieden ein. Gewartet werden die Anlagen vom Hersteller Vestas, der sie auch gebaut hat. Zudem gibt es einen technischen Betriebsführer.

kritik an Genehmigung: Verfahren läuft

Widersprüche gegen die Genehmigung des Windparks Haidhäuser liegen derzeit im Wildeshauser Kreishaus noch vor. „Ich bin ganz zuversichtlich“, äußerte sich Raschen zum Ausgang dieser Verfahren beim Landkreis Oldenburg. Vor Gericht seien derzeit keine Verfahren mehr anhängig, sagte er. Eine Klage von Eigentümern des ehemaligen Munitionslagers in Uhlhorn war Ende 2016 vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg abgewiesen worden mit Hinweis auf einen Formfehler bei einem Bebauungsplan im Jahr 2002. Die von den Klägern geforderte Wohnnutzung ist unterm Strich ausgeschlossen.

Seit August 2016 produzieren die Anlagen Strom. Im nächsten Monat wird es in der zweiten Juniwoche einmal zum kompletten Stillstand kommen. Der Grund sind Arbeiten am Umspannwerk in Klein Henstedt. Ein Mast werde verstärkt, zwei Komponenten getauscht, hieß es

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Auch bei einigen anderen Themen laufen noch Arbeiten. „Die Abschaltautomatik funktioniert noch nicht so, wie sie funktionieren soll“, sagte Raschen. Hier geht es beim entsprechenden Sonnenstand darum, dass Windräder gestoppt werden, um den Schattenwurf auf Anliegergrundstücke zu verhindern. Am Abstellen dieses Problems werde gearbeitet, betonte Raschen.

Aktuell werden noch Schallmessungen vorgenommen, zu verschiedenen Zeiten und zu unterschiedlichen Bedingungen, wie der Geschäftsführer betonte. Die entsprechende Einhaltung der Grenzwerte müsse der Genehmigungsbehörde, dem Landkreis Oldenburg, nachgewiesen werden.

Ein großes Thema sind weiterhin die nächtlichen roten Signallichter, von vielen als störend empfunden. Der Windpark Haidhäuser setzt auf die Kooperation mit den benachbarten Windparks, um eine große Lösung zu finden. Gespräche mit Anbietern der neuen Technik laufen, so Raschen. Neue Technologien werden es künftig ermöglichen, dass die Lichter nachts nur anspringen, wenn sich Flugobjekte nähern.

Komplett abgeschlossen sind die Ausgleichsmaßnahmen für den Windpark. Dazu gehören eine Streuobstwiese im Dorf Brettorf, eine Wiesenfläche beim Umspannwerk, zahlreiche Baumpflanzungen in und rund um Haidhäuser sowie die Umwandlung von 15 Hektar Ackerland in Dauergrünland.

Weitgehend abgeschlossen ist der Wegeausbau. Lediglich bei einigen Teilstücken fehle noch die Oberflächenbehandlung, hieß es.

Raschen selber ist mit einem Mitarbeiter umgezogen – nur wenige Meter. Die VR Energieprojekte Dötlingen GmbH hat ihr Büro jetzt im ehemaligen Bankgebäude direkt neben dem Rathaus und nicht mehr im Neubau neben dem Kreisel Neerstedt.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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