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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ehrenamt: 16 Tonnen Hilfsgüter für Malawi

23.04.2012

WILDESHAUSEN 16 Tonnen wog der Container, den der Verein „Hilfe für Malawi“ am Freitag auf dem Hof Hinners in Hogenbögen in Visbek auf den Weg gebracht hat. „Acht Wochen lang haben wir 678 Kartons mit Medikamenten, Kinderkleidung, Babynahrung, technischen Geräten und vielem mehr im Gesamtwert von circa 45 000 Euro gepackt“, erzählt Werner Hermes, einer der ehrenamtlichen Helfer.

„In Malawi wird von Elektronik und Computern über Krankenhausbetten bis zu Ersatzteilen für die Tischlerei eigentlich fast alles gebraucht“, ergänzt Werner Böttcher, der neben Werner Hermes, Dieter Varnhorn, Peter Thie und Ludo de Schlutter zum Container-Team gehört. Verpackt sind die Spenden in unterschiedlich farbigen Kartons, damit sie vor Ort von den Helfern, die oft nicht lesen können, den jeweiligen Missionsstationen, Krankenhäusern, Schulen oder Werkstätten zugeordnet werden können.

Alle Mitglieder des Container-Teams sind schon oft in Malawi vor Ort gewesen, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu verschaffen und den Einsatz der Spenden zu überwachen. „Ich denke, diese Tatsache überzeugt auch die vielen Spender, die unsere Arbeit seit Jahren unterstützen“, betont Böttcher. Neben den unzähligen Privatpersonen gilt sein besonderer Dank der Firma Kleyer, die den Container verladen hat, der Firma Muhle, die den Container stiftet und den Transport bis Bremerhaven übernimmt, und der Bremer Spedition Miru, die für den Weitertransport über Dubai und Beira nach Lilongwe verantwortlich zeichnet. Toll findet das Container-Team auch die Spende des Malereibetriebs Schickling: zwei Mopeds, die in Malawi von hohem Wert seien.

Der aktuelle Hilfscontainer ist bereits der zehnte, der von Visbek aus nach Malawi auf die Reise geht. Auf mindestens 1,5 Millionen Euro schätzt Hermes die Summe der bisherigen Spenden des Vereins. Dabei kommt auch viel Unterstützung aus dem benachbarten Wildeshausen: So spendet die Handarbeitsgruppe der katholischen Kirchengemeinde St. Peter alljährlich die Hälfte des Erlöses aus dem Weihnachtsbasar, der von Mechthild Bramlage und Maria Kramer organisiert wird, für Malawi.

Dass der Verein großen Zuspruch genießt, zeigt sich auch beim aktuellen Transport. „Wir haben diesmal so viele Sachspenden bekommen, dass es fast für zwei Container gereicht hätte“, freut sich Hermes. Der aktuelle Hilfstransport wird also nicht der letzte sein. Die Suche nach Sponsoren geht weiter, und die Motivation des Container-Teams ist ungebrochen. „Die strahlenden Augen der Kinder in Malawi vergisst keiner, der mal da war“, berichtet Böttcher, der sich ein Ende des Hilfsprojekts gar nicht vorstellen kann.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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