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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schülerbeförderung: 80 Zentimeter bis zu Fahrbahn

12.08.2016

Hölingen Wenn Marion Bahrs ihren Sohn Malte zum Schulbus bringt, zieht sie sich erstmal eine leuchtende Warnweste an. Bis zur Haltestelle an der Kreuzung von Dorfstraße und Stau sind es zwar nur rund 200 Meter von der Logestraße, aber auf diesen 200 Metern liegt die Brücke über den Hölinger Bach – und die ist verdammt eng.

„Hier herrscht morgens Berufsverkehr, die Transporter mit den Kartoffeln fahren hier durch, demnächst kommen die Rüben“, sagt Marion Bahrs. „Das ist mir zu gefährlich.“ Auf der Brücke bleiben gerade noch 80 Zentimeter zwischen Leitplanke und Fahrbahnmarkierung. Wenn die Autos wenigstens die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 km/h einhalten würden, wäre Bahrs schon wohler, tatsächlich fahren die meisten hier eher 70 oder 80 Stundenkilometer. „Es geht uns nicht um die 200 Meter Weg“, sagt Marion Bahrs, „aber dieser Weg ist einfach zu gefährlich.“ Auch einige andere Kinder aus Hölingen müssen auf dem Schulweg die Brücke passieren.

Heinrich Bahrs, der Großvater von Malte, hat deshalb eine neue Haltestelle für den Schulbus beantragt. Der Bus aus Colnrade fährt ohnehin an der Logestraße vorbei und könnte hier einfach halten.

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Doch Oliver Zilski vom Schulamt des Landkreises hatte keine guten Nachrichten. Das Busunternehmen DHE habe eine weitere Haltestelle mit Verweis auf den nur 200 Meter entfernten Halt am Stau abgelehnt – der Kreis habe keinen weiteren Einfluss auf die Entscheidung. Familie Bahrs wandte sich deshalb im Rahmen der Aktion „Sicherer Schulweg“ an die NWZ. Bernhard Springer, DHE-Geschäftsführer, bestätigte am Donnerstag gegenüber der NWZ , dass sein Unternehmen gegen eine weitere Haltestelle sei – aus wirtschaftlichen Gründen und weil der Fahrplan dann kaum noch einzuhalten sei. Allerdings werde sich die DHE einem weiteren Gespräch nicht verweigern, dann sollten allerdings auch Polizei und Verkehrsbehörde mit im Boot sein. Sollte sich dann die Auffassung durchsetzen, dass aus Sicherheitsgründen eine weitere Haltestelle nötig sei, werde sich sein Unternehmen nicht sperren.

Dieses Treffen will Oliver Zilski vom Schulamt des Landkreises jetzt organisieren. Gemeinsam mit Familie Bahrs, eventuell weiteren Anliegern und der NWZ  soll die Situation geprüft werden.

Für Marion Bahrs ist das eine gute Nachricht – sie hofft, dass Malte bald gefahrlos in den Bus steigen kann.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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