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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fischereiverein: Aal bleibt großes Sorgenkind der Angler

30.04.2012

WILDESHAUSEN Der Aal bleibt das große Sorgenkind der Angler. „Wir erleben zurzeit den Niedergang dieser Fischart. Das ist seit Jahren ein stetiger Prozess“, erklärte Gewässerwart Ralf Siemer, der am Freitag bei der Mitgliederversammlung des Fischereivereins im Hotel „Gut Altona“ das Fangergebnis 2011 vorstellte. Vor über 30 Jahren fingen die damals noch 300 Mitglieder rund 4000 Aale jedes Jahr. Heute zählt der Verein 1000 Mitglieder mehr. Auf den Fanglisten notiert wurden letztes Jahr aber nur noch 628 Aale. Der Trend sei an vielen Gewässern zu beobachten.

Berufsfischerei, schlechte Aufstiegsmöglichkeiten in den Gewässern und viele Fisch fressende Vögel wie der Kormoran seien wichtige Gründe für die massive Dezimierung der Aale. Dennoch: Mehrere Tausend Euro, zum Teil gefördert von der EU und über den Landesfischereiverband, will der Fischereiverein Wildeshausen auch in diesem Jahr wieder in den Aalbesatz hineinstecken. Die Erhöhung des Mindestmaßes auf 45 Zentimeter, das seit einem Jahr gilt, sei ein weiterer Schritt zur Nachhaltigkeit.

Eingestellt wird jetzt nach zehnjähriger Dauer der Besatz der Barbe. Nur ein Fisch (dafür sieben Pfund schwer) wurde 2011 gefangen. Ähnlich schlecht sah es in den Vorjahren aus. „Wir müssen abwarten, ob sich diese Fischart noch in unseren Gewässern etabliert“, so Siemer. Auf dem Prüfstand steht auch der Zander (86 Stück), dessen Fangzahlen seit Jahren deutlich bergab gehen. Dafür werden neue Arten in der Hunte gesichtet, wie zum Beispiel der Rapfen. Eine Erfolgsgeschichte ist die Wiederansiedlung der Quappe (109 Stück) und der Meerforelle. Vor allem die Wandersalmoniden übertreffen alle Erwartungen. Im vergangenen Winter wurden weit über 100 Meerforellen bei Elektrofischen gefangen. 100 000 Eier konnten erbrütet werden. „Das Bruthaus war proppevoll“, freute sich Ralf Siemer. Insgesamt 18 Meerforellen wurden auch mit der Angel gefangen – ein Highlight für jeden Petrijünger. Aber auch seltene Fische wie der Steinbeißer oder Neunaugen vermehren sich.

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Insgesamt 1114 Fanglisten seiner Mitglieder wertete der Verein für 2011 aus. 12 738 Fische mit einem Gesamtgewicht von 4620 Kilogramm wurden vermerkt. Karpfen (767 Stück/1743 Kilo), Forellen (892 Stck./402 kg) und Hechte (280 Stck./619 kg) sind besonders beliebte Zielfische.

Zweiter Schwerpunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder: Eine Ehrenurkunde nahmen Willi Adam, Eugen Kosch, Max Löffler, Klaus-Dieter Scholz, Bernhard Spille und Sabine Zubel in Empfang, die seit 25 Jahren aktiv dabei sind. Auf 40-jährige Mitgliedschaft schauen Joh.-Bernhard Hogeback und Josef Kramer zurück. Und Karl-Heinz Rehling trat vor 50 Jahren ein.

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