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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landwirtschaft: Abgeordnete wirbt für neue Wege

05.08.2014

Huntlosen Um die Landwirtschaft sicher und krisenfest in die Zukunft zu führen, darf man keine Angst vor neuen Wegen haben. Darin seien sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag und Vertreter des Kreislandvolkverbandes Oldenburg einig, heißt es in einer Mitteilung der Delmenhorster Abgeordneten.

Bei einem informellen Gedankenaustausch in Huntlosen diskutierte die Politikerin gemeinsam mit Jürgen Seeger, Jürgen Logemann, Rainer Bücking und Bernhard Wolff über aktuelle Themen wie Düngeverordnung, Trinkwasseraufbereitung oder die Hofabgabeklausel.

Diese Klausel, nach der Landwirte nur dann eine Rente erhalten, wenn sie ihren Hof an einen Nachfolger abgeben, verkaufen oder verpachten, ist nach Meinung von Susanne Mittag ein signifikantes Beispiel für die Veränderungen in der Landwirtschaft. Nur noch für ein Drittel der Betriebe seien Hofnachfolger zu finden. Deshalb mache sich die SPD für die Abschaffung der Hofabgabeklausel stark. Generell – so Susanne Mittag – setze die SPD innerhalb der Großen Koalition auf eine Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik, die sich um die Stärkung der ländlichen Räume kümmere und den Wünschen der Verbraucherinnen und Verbraucher stärker als bisher gerecht werde.

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Dazu gehörten zum Beispiel die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Tiere bei der Art der Haltung. Ein Großteil der Bevölkerung lehne zudem genveränderte Lebensmittel ab, was nicht ignoriert werden könne. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig in der Auffassung, dass für die vielfältigen Aufgaben innerhalb der Landwirtschaft mit ihren Problemfeldern breiter Sachverstand und große Kompromissfähigkeit auf allen Seiten nötig seien.

„Mit Schwarz-Weiß-Denken und dem Beharren auf althergebrachten Regeln kommt man heute auf keinen grünen Zweig mehr“, erklärte Susanne Mittag. Ob im Umweltschutz oder den Methoden zur Tierhaltung, bei der Frage, wie Betriebe mit herkömmlichen Produktionsweisen überleben können und was angebaut wird, überall zeige sich, wie komplex die Sachlage ist. „Hier ist Kreativität gefragt und hin und wieder muss man über den eigenen Schatten springen“, erklärte Susanne Mittag.

Die Vertreter des Kreislandvolkverbandes machten auf die Vielfältigkeit der Landwirtschaft in der Region aufmerksam. Es gebe sowohl die großen Betriebe mit Legehennen oder der Schweinemast, aber auch kleinere und mittelständische Nebenerwerbsbetriebe. Weitere Gespräche sind geplant.

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