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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gesellschaft: Ältere Menschen brauchen starke Lobby

06.10.2016

Hude Senioren brauchen eine noch stärkere Lobby in der Gesellschaft. Das stellte Helga Gritz fest. Die Vorsitzende der Seniorenvertretung der Gemeinde Hude, wurde auf einer Versammlung im Feuerwehrhaus für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Gritz hatte das Amt der Vorsitzenden 2013 übernommen, nachdem ihr Vorgänger Paul-Heinz Pung verstorben war.

In der Regel ist die jeweilige Amtszeit der Seniorenvertretung an die Wahlperiode des Rates gekoppelt. Vier Stellvertreter wurden ebenfalls neu bestimmt. Es sind Günter Budde, Elfriede Köhler, Gunda Menkens und Werner Lingenau. Ein besonderer Dank ging an Hermann Schwarze, der sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Arbeit zurückzog.

Beratend im Ausschuss

Die Seniorenvertretung setzt sich für die älteren Menschen in der Gemeinde ein. Vertreterinnen und Vertreter nehmen auch beratend (ohne Stimmrecht) an Sitzungen von Gemeindeausschüssen teil.

Günter Budde soll das auch weiterhin im Huder Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt tun. Werner Lingenau ist künftig beratendes Mitglied im Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales und Sicherheit. Diese Festlegungen wurden zunächst vorbehaltlich getroffen, da die konstituierende Sitzung des neuen Huder Gemeinderates erst Anfang November stattfindet.

5580 Mitglieder

Die Seniorenvertretung sei ein wichtiger Bestandteil in der Gesellschaft, sagte Ramona Dahms, die als Fachbereichsleiterin Bürgerdienste, Soziales und Ordnung die Neuwahl leitete.

40 Huder Vereine, Verbände und Einrichtungen, die mehr als 20 Seniorinnen und Senioren als Mitglieder haben – vom PC-Club bis zum Schützenverein und der Klönschnackgruppe – waren zu der Versammlung eingeladen worden. Sie alle haben insgesamt derzeit 5580 Mitglieder.

22 Gruppierungen schickten ihre Delegierten zu der Versammlung.

Für die Seniorenarbeit gibt es Förderrichtlinien der Gemeinde. Je nach Mitgliederstärke gibt es einen jährlichen Pauschalzuschuss.

Das sind bei bis zu 50 Mitgliedern 51 Euro. Bei bis zu 100 Mitgliedern gibt es 77 Euro, bis 200 sind es 100 Euro, und Vereine über 200 Mitglieder erhalten 130 Euro im Jahr.

Zuschuss der Gemeinde

Derzeit werden jährlich etwas mehr als 3000 Euro insgesamt für die gemeindliche Förderung der Seniorenarbeit in den Bereichen Geselligkeit und Unterhaltung, Bildung und kulturelle Arbeit ausgegeben, wie Ramona Dahms auf Nachfrage der NWZ  berichtete

Die Seniorenvertretung ist dabei laut Dahms ein wichtiges Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Vereinen.

Für die neue und alte Vorsitzende der Seniorenvertretung, Helga Gritz, gibt es angesichts des zunehmenden Alters in der Gesellschaft ein sehr breites Arbeitsfeld in der Seniorenarbeit.

Seniorenbegleiter

Gritz nannte als Beispiel die Förderung der Ausbildung von ehrenamtlichen Seniorenbegleitern. Sie hat selber diese Ausbildung absolviert und weiß aus der Erfahrung, wie wichtig diese Hilfestellung im Alltag für viele Senioren ist. Viele leben alleine, die Kinder sind weit weg. Da ist es gut, wenn es jemanden gibt, der den Senioren ein wenig Zeit schenkt. Zeit für Gespräche. Zeit für die Begleitung. Und schnell wird festgestellt, wie wichtig diese Unterstützung ist. Sei es nun bei der Begleitung zum Einkaufen oder zur Regelung von Angelegenheiten mit Ärzten und Behörden. Es geht dabei um Hilfe im Alltag, um die kleinen Dinge, nicht um Pflege oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

Großer Bedarf

In der Gemeinde Hude gibt es derzeit laut Helga Gritz sieben aktive Seniorenbegleiter, koordiniert von Karin Eichler und Marlies Pape. Es gebe einen steigenden Bedarf. Und es gebe auch Menschen, die sich gerne ausbilden lassen möchten, so Gritz. Laut Ramona Dahms bemühe sich der Landkreis derzeit intensiv darum, die etwas zum Erliegen gekommene Aus- und Fortbildung für Seniorenbegleiter wieder auszubauen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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