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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bahn: Ärger über lästige Lücke in Lärmschutzwand

06.07.2016

Ganderkesee /Hude Von einer „unendlichen Geschichte“ spricht Dietmar Mietrach, Vorsitzender der Interessengemeinschaft „Wir in Bookholzberg“ (WiB). Auf fehlerhafte Lärmberechnungen weist Dieter Holsten aus Hude vom „Aktionsbündnis für Sicherheit und Nachtruhe an der Bahn“ hin. Nach wie vor würden Anwohner über Lärm an der Bahntrasse Delmenhorst-Oldenburg klagen.

Nach offiziellen Angaben der Bahn AG sollen die Bauarbeiten für den Lärmschutz in den Gemeinden Ganderkesee und Hude weitgehend abgeschlossen sein. Anfang Mai setzten Staatssekretär, Bahnvertreter und Bundestagsabgeordnete symbolisch im Bereich Hude eines der letzten Wandelemente ein (die NWZ  berichtete). In Hude wurden 2,2 Millionen Euro in den aktiven Schallschutz investiert, so eine Bahn-Sprecherin.

Deutlich höher lag die Investitionssumme im Bereich der Gemeinde Ganderkesee, wo sechs Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 3107 Metern gebaut wurden. Allein in Bookholzberg, so die Bahn, sei eine Wand 1253 Meter lang. Nach Auskunft der Bahn belaufen sich die Investitionen für diesen aktiven Schallschutz auf rund 4,4 Millionen Euro. Zusätzlich komme in rund 320 Wohneinheiten passiver Schallschutz zum Einsatz, wie beispielsweise der Einbau von schalldämmenden Fenstern und Lüftern. Dafür würden vom Bund weitere 100 000 Euro zur Verfügung gestellt.

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Nach Darstellung der Bahn ist die Baummaßnahme in Bookholzberg abgeschlossen. Mietrach und Holsten verweisen dagegen auf zahlreiche Lücken in der Lärmschutzwand, beispielsweise im Bereich der alten Molkerei. Bei entsprechenden Windverhältnissen seien vorbeifahrende Züge noch deutlich zu hören, sagt Mietrach unter Verweis auf Gespräche mit Anliegern.

Wie die Bahn-Sprecherin auf NWZ -Anfrage sagte, plane das Unternehmen keine Messungen an der Strecke, um zu belegen, dass die Lärmbelastung gesunken ist. Das kann das Aktionsbündnis nicht verstehen. Von Interesse sei gerade die Frage, welche Immissionsdaten den Zuschüssen für eine passive Lärmsanierung zugrunde gelegt werden. Holsten weist darauf hin, dass in Oldenburg das Gutachten einer Firma, die im Auftrag der Bahn unterwegs war, bemängelt wurde. Er rät, dass in Bookholzberg und Hude ein anderes Ingenieurbüro die Lärmmessungen vornimmt.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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