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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Nächster Baustein fürs Museum

25.05.2018

Ahlhorn Lautsprecher, aus denen Erzählungen zu hören sind, eine Fotogalerie, ein Rundgang durch die Geschichte – mit einem Blick in das 100 Seiten lange „Konzept zur Neueinrichtung des Museums Fliegerhorst Ahlhorn“ wird deutlich, wie das Gebäude 24 auf dem ehemaligen Fliegerhorst Ahlhorn in rund einem Jahr aussehen soll.

Die Museumsberatung von Dr. Beate Bollmann in Oldenburg hat dieses Konzept erarbeitet. Am Donnerstag stellte es Bollmann auf dem ehemaligen Fliegerhorst, heute Metropolpark Hansalinie, in Ahlhorn vor.

„Es ist ein neuer Baustein“, verkündete Peter Pasternak feierlich. Der Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn nutzte die Gelegenheit, um noch mal dem Metropolpark für die Zusammenarbeit zu danken. Der Verein ist die treibende Kraft: Er möchte aus dem Gebäude 24, einem ehemaligen Verwaltungsgebäude, ein Museum entstehen lassen. Im Sommer 2019 soll dort die Geschichte des ehemaligen Luftschiffhafens gezeigt werden.

„Leader“ unterstützt

Wie das in etwa aussehen könnte, schauten sich Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke, Metro­polpark-Geschäftsführer Dieter Stagnet, die Mitglieder der Traditionsgemeinschaft sowie Mitarbeiter des Förderprogramms Leader Wildeshauser Geest an Stellwänden an.

Das Gebäude 24 misst rund 360 Quadratmeter im Erdgeschoss. Im Dachgeschoss darf der Verein gut 130 Quadratmeter nutzen.

Neuanfang

Nachdem die Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn zwischen 2012 und 2016 die Geschichte des ehemaligen Fliegerhorsts mit einer Dauerausstellung im „Alten Posthaus“ präsentiert hat, kam das Angebot der Metropolpark Hansalinie GmbH, dafür das Gebäude 24 zu nutzen.

Seit 2006, dem Jahr, in dem die Bundeswehr das Gelände räumte, hat sich der Zustand des Gebäudes nicht geändert. Ab August wird sich das voraussichtlich ändern: Dann soll die Instandsetzung beginnen. Die dafür benötigte Summe von 200 390 Euro hat die Traditionsgemeinschaft durch mehrere Spenden vor rund zwei Wochen beisammenbekommen. Unter anderem kamen 80 156 Euro vom Leader-Förderprogramm.

Finanzielle Unterstützung gab es auch beim Konzept: Mit 3500 Euro wurde es aus Eigenmitteln der Traditionsgemeinschaft, mit 3500 Euro vom Förderprogramm Leader Wildeshauser Geest finanziert.

Zur Entstehung des Konzeptes hatte Bollmann noch etwas zu sagen – und geriet dabei fast schon ins Schwärmen: „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man die regionale Geschichte Revue passieren lässt.“ Das Museum solle nicht nur ein Erinnerungsort sein: „Es soll auch ein Ort sein, an dem diskutiert wird. Aus museumsfachlicher Sicht ist das hier ein super Standort.“

Zufrieden mit dem Fortschritt des Museumsplans ist Leader-Regionalmanager Norbert Hamann, der im Hintergrund als „Netzwerker“ fungiert. Auch Bürgermeister Schmidtke zeigte sich von dem Konzept beeindruckt. „Touristisch gesehen ist es ein großes Highlight. Ich glaube, so viele vergleichbare Museen gibt es nicht.“

Hubschrauber steht

Ein erstes Ausstellungsstück steht dort bereits: Mithilfe von Leader-Fördermitteln schaffte die Traditionsgemeinschaft den Helikopter UH-1D an. Logisch: Ein Schwerpunkt des Museums wird dem ehemaligen Hubschraubertransportgeschwader (HTG) 64 gewidmet sein. Das HTG 64 war einst in Ahlhorn stationiert.


  www.fliegerhorstahlhorn.de 
Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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