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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kleine Köstlichkeiten vom Wild genossen

13.04.2018

Ahlhorn Kleine Köstlichkeiten vom Wild als Fingerfood oder Tapas konnten die Jägerinnen und Jäger während der Mitgliederversammlung des Hegerings Ahlhorn am Mittwochabend auf dem Saal des Gasthauses Rönnau kosten. Hegeringleiter Reiner Seeger und dessen Frau Bärbel hatten Wildschweinschinken auf selbst gebackenem Schwarzbrot, Wildsalat, Wildbratwurst, Wildburger im Brötchen sowie kleine Fleischspieße vom Reh vorbereitet.

„Ich finde es wichtig, unserem heimischen Wild, das hier vor unserer Haustür zu 100 Prozent Bio aufwächst, mehr Wertschätzung zu zollen. Dieses gesunde Fleisch mit wenig Fettanteil ist bei richtiger Zubereitung ein Genuss für jeden“, erklärte Seeger.

Frischer Geschmack

Ehrungen und Gäste beim Hegering Ahlhorn: (von links) Dieter Oltmann, Heiner Meyer, Heinrich Otte, Friedrich Hollmann, Klaus Rönnau, Wilhelm Zitterich, Herbert Westphal, Wolfgang Gavelis, Ludger Moormann, Karl-Wilhelm Jacobi, Reiner Seeger, Ulf Herreilers und davor sitzend v.l. Heinrich Thoms und Nikolaus Rönnau BILD: Peter Kratzmann

Ehrungn beim hegering Ahlhorn

Für 65-jährige Mitgliedschaft im Hegering Ahlhorn wurden Heinrich Thoms und Nikolaus Rönnau ausgezeichnet. Walter Oltmann wird zu einem späteren Zeitpunkt geehrt. Das gilt auch für Dirk Wolters, der 60 Jahre Mitglied ist. Auf 40 Jahre als Waidmann können Wolfgang Gavelis, Ludger Moormann, Klaus Rönnau und Wilhelm Zitterich zurückblicken. Ebenso Otto Beneke. Ihm wird die Urkunde nachgereicht. 25 Jahre im Hegering ist ferner Heiner Meyer und Dr. Franz Stuke (nicht anwesend). Außerdem ernannte Seeger Herbert Westphal und Heinrich Otte zu Ehrenmitgliedern des Hegerings Ahlhorn.

Seeger: Die Zeiten, das Fleisch einzulegen, zu beizen oder einen anderen Geschmack zu verleihen, seien vorbei. „Heute wird das Wild nach der Erlegung sofort gekühlt und verarbeitet, um so den frischen und natürlichen Geschmack zu behalten.“

In seinem Jahresbericht wies Seeger noch auf eine zweite gute Verwertung hin. „So wurde die Firma Fellwechsel von der Jägerschaft gegründet. Die kauft die Felle vom Raubwild wie Fuchs, Dachs, Nutria, Marderhund, Iltis, Bisam und Marder auf oder verrichtet Lohnarbeit für das Gerben der Raubwildfelle.“ So könne auch dieser Rohstoff nutzbar verwendet werden.

Im Streckenbericht zeigte Seeger einen stabilen Schalenwildbestand auf. Allerdings seien beim Niederwild immer noch fallende Bestandszahlen zu verzeichnen. „Leider fehlen uns die Rückzugsgebiete für das Wild, da unsere Acker- und Weideflächen knapp sind und entsprechend intensiv genutzt werden“, erklärte Seeger.

Der stellvertretende Schießobmann Friso Rieken dazu: Wenig Fasane und wenig geschossene Füchse hätten einen Zusammenhang. Eigentlich müsste jeder Jäger einen Fuchs im Jahr erlegen, denn der Druck auf die Fasanen komme auch durch den Schlag von Raubtieren zustande. „Das haben Untersuchungen gezeigt, bei denen Fasane in der Brutzeit mit Kamera und Ortung beobachtet wurden. Auch das Insektenvorkommen wurde untersucht. Auch das wird von unserem Geld als Jäger bezahlt“, stellte Rieken heraus.

Vorstandswahlen

Bei den Vorstandswahlen wurden Hegeringleiter Reiner Seeger, Stellvertreter Dieter Oltmann sowie der Kassen- und zugleich Schriftführer Ulf Herreilers bestätigt, ebenso die Obleute Rolf Varnhorn (Generalstellvertreter), Schießobmann Garlich Grotelüschen (in Abwesenheit), Stellvertreter Schießobmann Friso Rieken, Hundeobmann Eckart Stapel, Naturschutzobmann Klaus Benthe und der Vertreter für die Junge Jäger AG, Gerrit Grotelüschen.

Kreisjägermeister Friedrich Hollmann und der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Delmenhorst/Oldenburg Land, Karl-Wilhelm Jacobi, berichteten anschließend über aktuelle Themen aus der Jägerschaft.

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