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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neue Bäume nach 72er-Sturm gehegt und gepflegt

04.05.2018

Ahlhorn /Huntlosen Vor 46 Jahren wurde Karl-Heinz Frese aus Huntlosen für die Försterausbildung von der damaligen Landesforstverwaltung angenommen. Nun geht er in den Ruhestand und blickt auf mehr als 35 Jahre Försterleben in den Wäldern der Reviere Steinhorst und Huntlosen zurück. „Ich gehöre zur Generation der Förster, die die nach dem Sturm von 1972 neu aufgeforsteten Wälder überwiegend gepflegt und neu aufgebaut hat. Dickere Bäume gab es erst in den letzten Jahren wieder zu ernten.“

Es galt das Anwachsen der Pflanzungen zu überwachen, diese vor allerlei Schäden zu bewahren, wobei auch die Wildregulierung durch die Jagd eine wichtige Rolle spielte. Im größer werdenden Wald waren regelmäßige Eingriffe zur Steuerung des Baumwachstums vorzunehmen. Dazu gehörten intensive Ästungen, um bei den gepflanzten Nadelbäumen, vor allem der Douglasie, wertvolles astreines Holz in der Zukunft ernten zu können. Wälder, die man so intensiv betreut, wachsen einem besonders ans Herz, und so war es nicht verwunderlich, dass Revierförster Frese seiner geliebten Tätigkeit bis zum Erreichen des 66. Lebensjahres nachging.

Im Kreise seiner Kolleginnen und Kollegen dankte Forstamtsleiterin Regina Dörrie ihm für seine langjährigen Dienste zum Wohle des Waldes und damit zum Wohle der Allgemeinheit und wünschte ihm alles Gute.

Karl-Heinz Frese wuchs in Lingen auf. Ein Onkel brachte ihn schon früh auf die Idee, Förster zu werden. Nach dem Fachabitur begann seine Försterausbildung, die ihn nach Cloppenburg, Bederkesa, Alfeld, Rotenburg und Aurich führte. Nach der Ausbildung übernahm Frese 1979 für zwei Jahre die Leitung des damaligen Jugendwaldheimes Ahlhorn, bevor sich 1981 die Chance ergab, das Revier Steinhorst bei Ahlhorn zu übernehmen. 1985 wechselte Frese ins Revier Huntlosen und hat seitdem Wälder wie den Hegeler Wald und die Döhler Wehe geprägt.

Ab den 1990er-Jahren war Frese tageweise beim Regionalen Umweltbildungszentrum Hosüne (heute RUZ Hollen) mit Schulklassen zum Thema Wald aktiv.

Neben der Liebe zum Wald haben die Jagd und die Zucht von Jagdhunden das berufliche und private Leben von Frese geprägt. Seit fast 40 Jahren züchtet er Weimaraner-Jagdhunde und ist als Richter bei Hundeprüfungen im Einsatz. Frese war Gründungsmitglied und viele Jahre Vorsitzender des Jagdgebrauchshundevereins Garrel.

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