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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Vorwurf gegen Heidemark fallen gelassen

17.03.2018

Ahlhorn Am sogenannten „Wurstkartell“ soll das Ahlhorner Geflügel-Unternehmen Heidemark angeblich beteiligt gewesen sein. Der Betrieb setzte sich gegen diesen Vorwurf zur Wehr. Mit Erfolg, wie ein Unternehmenssprecher am Freitag mitteilte: Das Verfahren gegen Heidemark von Seiten des 6. Kartellsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf ist bereits am Mittwoch eingestellt worden.

Der Hintergrund: Über mehrere Jahre hinweg sollen sich Hersteller über Preiserhöhungen abgesprochen und damit gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoßen haben – darunter, neben Heidemark, auch die Unternehmen Rügenwalder und Wiesenhof. Geldbußen von circa 338 Millionen Euro hatte die Wettbewerbsbehörde zwischen November 2013 und Juli 2014 gegen 22 Wursthersteller sowie 33 Personen in den Unternehmen verhängt. Vier Unternehmen hatten daraufhin Einspruch eingelegt. Während Wiesenhof kurz vor Prozessbeginn die Klage zurückzog, blieb Heidemark standhaft.

Lesen Sie auch: Wurstkartell: Rügenwalder muss Millionenbuße zahlen

„Gegen diesen Vorwurf haben wir uns gerichtlich zur Wehr gesetzt, da Heidemark nachweislich nie Bestandteil des besagten Wurstkartells gewesen ist und zu keinem Zeitpunkt an etwaigen Preisabsprachen teilgenommen hat“, betonte Wolfgang Schröder, Leiter von Marketing und Produktmanagement bei Heidemark. Wie einem Bericht der „Lebensmittelzeitung“ zu entnehmen ist, wurde das Unternehmen beim Verfahren von Stefan Ohlhoff vertreten. „Nach zwölf Verhandlungstagen herrschte hierzu letztlich Einigkeit bei allen Verfahrensbeteiligten“, wird der Rechtsanwalt zitiert.

Wie dem Bericht der Zeitung weiter zu entnehmen ist, hatte das Kartellamt zunächst ein Bußgeld von 3,7 Millionen Euro gegen den Betrieb verhängt.

Verena Sieling
Wildeshausen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2708

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