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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hilfe bei den Anträgen zugesichert

20.06.2019

Ahlhorn Der Titel ist sperrig: „Förderrichtlinie der Gemeinde Großenkneten für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet Ahlhorn – Wildeshauser Straße“. Noch in der Einwohnerfragestunde des Rats sprach der Vorsitzende des Bürgervereins  Ahlhorn, Rolf Löschen, von einer „sehr bürgerunfreundlichen Lösung“ angesichts der diversen Vorgaben. Er durfte später – nach dem einstimmigen Beschluss der Richtlinie durch den Rat – den Saal etwas beruhigter verlassen. Die Verwaltung sagte zu, zusammen mit dem beratenden Büro Baubecon die Bürger bei ihren Anträgen zu beraten und zu unterstützen. Bei den Vergabeverfahren für die Handwerkerleistungen zeichnet sich zumindest für den klassischen Einfamilienhausbesitzer ein einfacherer Weg ab, der ihm das aufwendige Vergabeverfahren erspart. „Das hat den Vorteil, dass nicht der große Aufwand anfällt“, so Bürgermeister Thorsten Schmidtke.

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Nach der Förderrichtlinie, die zum 1. Juli in Kraft tritt, können Eigentümer von Objekten im Sanierungsgebiet „Ahlhorn – Wildeshauser Straße“ für die Modernisierung und Instandsetzung ihrer Häuser eine Zuwendung in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Bei Maßnahmen auf Freiflächen kann ein Zuschuss von 50 Prozent gewährt werden.

Im Paragrafen 8, Absatz 3, hat die Gemeinde nachgebessert, nachdem im Fachausschuss vor zu großen bürokratischen Hürden bei der Inanspruchnahme des Programms gewarnt worden war. „Sofern erforderlich, sind die jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften bei der Auftragsvergabe zu beachten“, heißt es jetzt. Zunächst hatte sich das Wort „Zwingend“ in dem Satz befunden, das jetzt abgeschwächt worden ist.

Damit sind bei Aufträgen von 25 000 Euro netto pro Gewerk drei Angebote je Gewerk einzuholen und es kann eine freihändige Vergabe erfolgen. Das dürfte für den klassischen Hausbesitzer gelten, der Maßnahmen zur Energieeffizienz vornimmt, sich um Fassade und Dach kümmert oder Elemente wie Fenster und Haustüren verbessert.

Bei größeren Vorhaben (zum Beispiel von Investoren) wie der Umgestaltung von kompletten Mietshäusern, dürften die 25 000 Euro pro Gewerk überschritten werden und die Vorgaben des aufwendigen Vergaberechtes greifen. Diese größeren Projekte werden in der Regel von Ingenieuren/Architekten begleitet, die sich mit der Thematik auskennen.

Die Förderung kann ab 1. Juli schriftlich bei der Gemeinde Großenkneten beantragt werden. Ansprechpartner im Rathaus ist Horst Looschen.

Mehrere Punkte sind von der Förderung ausgeschlossen, so Maßnahmen, die vorhandene bauliche, städtebauliche und gestalterische Mängel und Missstände nicht beseitigen beziehungsweise verfestigen oder die die Ortstypik des Gebietes oder das Erscheinungsbild einzelner Gebäude erheblich verändern. Auch nicht gefördert werden Luxusmodernisierungen und Neubauten.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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