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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wald: Wenn die Borkenkäfer zu fliegen beginnen

30.03.2020

Ahlhorn Wenn voraussichtlich Anfang bis Mitte April die ersten warmen Tage Frühlingsstimmung verbreiten, wartet auf die Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten in Ahlhorn eine große Herausforderung – der Beginn des diesjährigen Borkenkäferflugs. Ab Temperaturen von 16 Grad aufwärts starten die Fichten-Borkenkäfer aus ihren Überwinterungsquartieren, um neue Vermehrungsbäume aufzusuchen.

Die Forstexperten rechnen wegen des milden Winters mit nochmals mehr Käfern, die aus dem Winterquartier starten, als im Vorjahr. Das Forstamt Ahlhorn mit seinen Waldflächen von Syke bis nach Friesoythe hat einen Fichten-Anteil von zehn Prozent. „Die Schadensflächen sind bei uns sehr verteilt, die meisten Käferbäume des letzten Jahres sind abgeräumt und nun beginnt wieder die Zeit der intensiven Überwachung auf neuen Käferbefall“, erläutert der stellvertretende Forstamtsleiter Stefan Grußdorf die Situation. Bis zu 100 Fangsysteme sollen bis spätestens Mitte April aufgestellt sein. Die Schäden verteilen sich über das ganze Forstamt. Grußdorf sieht etwas stärkere Fichtenschäden in den Revieren Augustendorf, Baumweg und Sandkrug.

In den meisten Forstämtern im Nordwesten und im Mittelwesergebiet liegt der Fichtenanteil bei lediglich zehn Prozent, doch auch dort sind die Bäume durch die vergangenen Jahre geschwächt und vorgeschädigt. Die Förster kontrollieren mit ihren Mitarbeitern regelmäßig alle Fichten auf frischen Käferbefall. Befallene Bäume werden so bald wie möglich entfernt, bevor die sich darin vermehrenden Borkenkäfer ausfliegen und weitere Fichten befallen.

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Hilfreich gegen die weitere Vermehrung der Käfer und für die Abwehrkräfte der Fichten ist auch feuchte und kühle Witterung im Frühjahr und Sommer. Denn die Entwicklung einer Käfergeneration dauert je nach Witterung etwa sieben bis zwölf Wochen. In der Regel entstehen pro Jahr eine bis zwei Generationen. Sehr warme Temperaturen wie in den beiden vergangenen Jahren beschleunigen die Entwicklung, so dass auch drei bis vier Generationen in einem Jahr vorkommen können und den Druck auf die Wälder entsprechend erhöhen.

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