• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ausschuss: Keine großen Verschärfungen geplant

01.06.2019

Ahlhorn /Wildeshausen Verschiedene Tierarten, Waldtypen und wertvolle Lebensräume in Teichen sollen geschützt werden: Der Landkreis Oldenburg verpflichtet sich, die Natura-2000-Schutzgebiete besonders zu schützen und zu erhalten. Im Zuge dessen ging es im jüngsten Umwelt- und Abfallwirtschaftausschuss des Landkreises Oldenburg um die Anpassungen der Verordnung über das Naturschutzgebiet der Ahlhorner Fischteiche sowie die Ausweisungen des Naturschutzgebietes Lethe und des Landschaftsschutzgebietes Lethetal.

Da die Fischteiche schon zuvor als Naturschutzgebiet ausgewiesen waren, ändern sich hauptsächlich Formulierungen, erklärt Eva-Maria Langfermann, Leiterin des Amts für Naturschutz und Landschaftspflege beim Landkreis, im NWZ-Gespräch. Aus Sicht der Verwaltung gebe es keine größeren Verschärfungen. Dennoch kam es im Ausschuss zu einer Diskussion über die Nutria-Jagd.

Laut dem Entwurf der Verordnung sei die Fangjagd nur unter Verwendung von Lebendfallen erlaubt. Ausgenommen hiervon seien Drahtfallen. Die CDU-Fraktion formulierte einen Antrag, die Drahtfallen dennoch zuzulassen. Das wurde jedoch vom Ausschuss mehrheitlich abgelehnt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Verwaltung lehne diese Fallen ab, weil sie für Biber oder Fischotter gefährlich sein könnten. Werde eines der Tiere in einer solchen Falle gefangen, werde es durch den Jäger wieder freigelassen. Doch der Fischotter sei zum Beispiel sehr freiheitsliebend und könnte sich an den Drahtstäben kaputt beißen, berichtet Langfermann. Daher wären neue Fallen, die von innen geglättet und abgedunkelt sind, für die Nutzung im Naturschutzgebiet ideal. „Denn wir sind dafür verantwortlich, dass sich die Population der Fischotter dort entwickeln kann“, erklärt Langfermann. Die Fallen können zudem mit einem Melder versehen werden. Dieser sorge dafür, dass der Jäger Sekunden nach einem Fang eine Meldung auf das Smartphone bekommt. Somit können die Tiere zeitnah aus den Fallen befreit werden.

Anna-Lena Sachs Redakteurin / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2157
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.