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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Straßenbau: „Alice“ frisst die Kneter Hauptstraße

28.06.2013

Großenkneten „Alice the ­beast“ hat die Firma Hartel aus Syke ihre riesige Asphalt-Fräsmaschine genannt. Das rote Ungetüm frisst sich seit Donnerstagmorgen durch den Asphalt der Großenkneter Hauptstraße. Meter für Meter wird der Asphalt in einer Dicke von 18 Zentimetern abgetragen und auf Lkw befördert, die das Fräsgut abtransportieren. 27 Tonnen in fünf Minuten schafft „Alice“ – dann ist ein Lkw voll. Das berichtete der Polier der Straßenbaufirma Dallmann, Stephan Gerdes, im Gespräch mit der NWZ  vor Ort.

So war auch schnell geklärt, warum zum Start der Bauarbeiten eine fast unendliche Reihe von Lkw auf der Hauptstraße bereitstand. Die waren bei dem Tempo, das die Fräsmaschine vorlegte, schnell gefüllt.

950 Meter lang ist das Teilstück der Landesstraße zwischen der Moorbeker Straße und der Straße Am Rieskamp. Laut Polier Gerdes wird die gefräßige „Alice“ dieses Stück bis Freitagabend wohl verputzt haben. Davon gehen die Straßenbauer jedenfalls aus, wenn alles gut läuft. Insgesamt vier Mal muss die Maschine die Straße befahren, bis die gesamte Breite abgefräst ist. Der Sonnabend soll dann für Säuberungsarbeiten genutzt werden.

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Und am Montag rücken dann gleich zwei so genannte Straßenfertiger an, um den neuen Asphalt in drei Schichten aufzubringen. Die beiden Maschinen fahren nebeneinander, um so wenig Schnittstellen zu haben, wie möglich. Das macht den neuen Straßenbelag nicht so anfällig.

Wenn’s gut läuft, schätzte Gerdes, ist innerhalb von drei Tagen der neue Belag eingebaut.

Wenig amüsiert verfolgte Geschäftsmann Hinrich Hellbusch vom Kaufhaus Hellbusch am Donnerstagmorgen den Baubeginn vor seiner Haustür. Er erinnert sich noch schmerzhaft an die mehrmonatige Baumaßnahme, als 2005 im Zuge der Dorferneuerung die Hauptstraße komplett neu gebaut wurde. Das war mit erheblichen Beeinträchtigungen verbunden. „Wir haben viel Geld zugesetzt“, so Hellbusch. Dass nun, acht Jahre danach, schon wieder eine Sanierung mit einer wenn auch nur zehntägigen Vollsperrung erfolgt, sorgt für Unmut. Hinrich Hellbusch hat sein Geschäft weiterhin geöffnet, weil es noch zu erreichen ist, andere liegen mittendrin und haben ganz oder teilweise geschlossen, weil sie für Kunden und Lieferanten mit Kfz nicht zu erreichen sind.

Eine harte Zeit. „Ich hoffe, dass die Straße dieses Mal mindestens 50 Jahre hält“, sagte Hellbusch.

Dass es das erste Mal schon nach relativ kurzer Zeit Probleme gab, lag offenbar an der untersten von drei Asphaltschichten, die nicht in Ordnung war. Lange wurde um die Gewährleistung gestritten. Als Ergebnis gibt es jetzt eine neue Straße. Die Ortsdurchfahrt ist voraussichtlich bis Freitag, 6. Juli, voll gesperrt. Weiträumige Umleitungen sind für den Fernverkehr ausgeschildert. Innerörtlich gibt es viele Behinderungen.

Provisorische Querungsmöglichkeiten sollen an den Kreuzungen hergerichtet werden. Wer allerdings – wie es am Donnerstagmorgen zu sehen war – die Verbotsschilder ignoriert und über den gesperrten Bereich fährt, muss mit Schäden an seinem Fahrzeug rechnen. Da ist dann auch schon mal ein aufgebohrter Gully-Schacht im Weg, in dem man schnell Achsbruch erleiden kann.


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Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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