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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Automobile: Als der Daimler-Kombi noch ein Mercedes-Benz war

30.09.2016

Ganderkesee /Bremen Wenn Matthias Fromme oder Rolf Binnemann auf irgendeinem Parkplatz einen alten Mercedes-Kombi sehen, opfern sie gern ein bisschen Zeit und warten auf den Besitzer: „Es kommt immer eine Geschichte dabei heraus“, wissen die beiden. „Und jede ist anders.“

Der Harpstedter Fromme und Binnemann, der in Ganderkesee-Heide zuhause ist, lieben diese Geschichten – vor allem aber lieben sie diese Autos. Beide gehören zu den „Benz-Friends-Classic“, einer losen Verbindung von Mercedes-Fahrern, deren Autos zu einer Zeit gebaut wurden, als der Hersteller noch Mercedes-Benz hieß – und nicht Daimler-Benz, Daimler-Chrysler oder schlicht Daimler, wie jetzt.

Seit 2012 gibt es die Gruppe, die Mitglieder kommen aus der Region rund um Bremen und treffen sich einmal im Monat am Flugplatz Ganderkesee. Und seit 2015 organisieren sie einmal im Jahr auch ein großes Kombi-Treffen – die zweite Auflage findet an diesem Sonnabend, 1. Oktober, im Schuppen 1 in der Bremer Überseestadt statt.

Die Kombis von Mercedes, die als T-Modell bekannt sind, haben es den Benz-Friends besonders angetan – auch weil sie seit Mitte der 70er Jahre ausschließlich in Bremen gebaut wurden. Mit der Baureihe W 123 fing es an, dann folgten die W 124-Modelle. „Mercedes hat damals etwas Neues gewagt“, erklärt Fromme. „Vorher wurde der Kombi als Handwerker-Auto genutzt, mit dem T-Modell hat er sich als gesellschaftliches Fahrzeug etabliert.“

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Auch wegen der Bremer Mercedes-Qualität, die auf dem Fachwissen der Belegschaft aus dem früheren Borgward-Werk basierte: „In diesem Auto steckt noch echte Ingenieurskunst“, sagt Binnemann mit stolzem Blick auf sein 124er-Modell von 1994. Frommes Kombi ist ein Jahr jünger, die Tachos haben längst die 200 000-km-Marke hinter sich. Zwar seien die Mercedes-Kombis auch am Fließband entstanden – aber anders als etwa der ebenfalls in Bremen hergestellte „Baby-Benz“ der 190er-Reihe, weiß Fromme: „Die Kombis wurden in Arbeitsgruppen produziert, das Modell hat man in Bremen entwickelt und die Zentrale in Stuttgart war richtig neidisch darauf.“

Fromme und Bonnemann hoffen, dass auch Mitarbeiter des Bremer Mercedes-Werks aus dieser Zeit zum Kombi-Treffen am Sonnabend kommen. Die Veranstaltung im Schuppen 1, einem Oldtimer-Zentrum an der Konsul-Smidt-Straße 20-26, beginnt um 10 Uhr und läuft den ganzen Tag über. Rund 50 Kombis – Oldtimer und „Youngtimer“ – werden zu sehen sein. Dazu gibt es Live-Musik. Der TÜV ist auch da, eine Fahrzeugberatung wird angeboten und die Mitarbeiter der Restaurationswerkstatt im Schuppen 1 lassen sich über die Schulter schauen. Gäste sind herzlich willkommen – erst recht, wenn sie mit einem alten Mercedes-Kombi vorfahren. Dann haben sie bestimmt auch eine Geschichte zu erzählen.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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