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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Alte Freunde treffen sich bei Bildhauersymposium

29.05.2012
NWZonline.de NWZonline 2015-07-24T08:54:03Z 280 158

Eröffnung:
Alte Freunde treffen sich bei Bildhauersymposium

HUDE Das war ein lautes Pfingstwochenende. Zumindest für die Nachbarn des Haus Marienhude. Seit Sonnabend hämmern, sägen, klopfen und feilen nämlich fünf Künstler aus der ganzen Welt beim 7. Huder Internationalen Bildhauersymposium. Mittendrin: Der sympathische, Hudern altbekannte Thorsten Schütt.

Nach seiner Organisation des letzten Bildhauersymposiums vor drei Jahren übernahm der Friedeburger erneut die Organisationsleitung und lud vier befreundete Bildhauer nach Hude ein. Die kamen gerne und wurden am Sonnabend offiziell vorgestellt. Darunter der Rumäne Cosmin Cocis, den Schütt bei verschiedenen Symposien und Ausstellungen kennengelernt hatte. Mit Simone C. Levy verbindet ihn eine lange und gute Freundschaft „und eine tolle Kollegialität“, erklärte Schütt. Oene van der Veen aus den Niederlanden war auch schon 2009 dabei. „Damals ist Oene nicht ganz fertig geworden, weil er zwar viele Gespräche mit den Besuchern hatte, sich dann aber weniger auf die Arbeit konzentrieren konnte“. Den Polen Piotr Zbrozek lernte Schütt in einer Kur kennen. Seitdem verbindet auch die beiden eine sehr gute Freundschaft.

Das 7. Internationale Bildhauersymposium ist also ein Treffen von alten Freunden. Ein geselliges Arbeiten an derselben Leidenschaft. Das wurde am Sonnabend um 19 Uhr von der Gemeinderatsvorsitzenden Anke Paradies und Jörg Michael Henneberg von der Oldenburgischen Landschaft offiziell eingeleitet. Henneberg betonte dabei, mit Blick auf den Einsatz von Wolf E. Schultz und Thorsten Schütt: „Es ist bemerkenswert, dass ein Bildhauersymposium so lange Bestand hat“.

Bis Freitag, 1. Juni haben die Künstler Zeit, aus einem großen Eichenstamm eine individuelle Figur zu formen. Dabei gibt es keine Themenvorgabe, der Kreativität der Künstler sind also keine Grenzen gesetzt. Mit Hammer, Meißel und Kettensäge arbeiten die Bildhauer im Park des Haus Marienhude und führen damit die Idee von Wolf E. Schultz weiter, der vor 22 Jahren mit dem ersten Huder Bildhauersymposium den Grundstein für die diesjährige siebte Auflage legte.

Auf der Homepage der Touristikpalette werden am Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils fünf Bilder zu sehen sein, die den Fortschritt der Künstler und den Weg vom Baumstamm zur fertigen Figur dokumentieren.

 @   http://www.touristik-palette-hude.de