• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Pfingsten: Alte Zeiten wieder aufleben lassen

25.05.2010

WILDESHAUSEN In alte Zeiten versetzt fühlte sich der ein oder andere Besucher am Sonntag und Montag auf dem Bauern- und Handwerkermarkt in der Wildeshauser Innenstadt. Für viel Aufsehen, vor allem bei Kindern, sorgten ab 11 Uhr die landwirtschaftlichen Maschinen vom Altmaschinenclub „Weiße Riede“. Der Verein präsentierte neben seinem ältesten Schlepper von 1938 (im Besitz vom Vorsitzenden Fritz Hakemann), unter anderem Vielfachgeräte, einen Pflug, einen Kartoffelroder sowie eine Sortier- und Setzmaschine. Alle wurden für die Kartoffelernte benötigt. Sprecher Heiko Marchewa: „Wir wollen auch Jüngeren demonstrieren, wie eine Kartoffel verarbeitet wird.“ Neben den Maschinen bot der Club auch Leckereien rund um die Kartoffeln an.

Beim Stand von Karl Turn konnten Besucher live miterleben, wie geschmiedet wird. Zusammen mit Harald Geiger stellte er zum Beispiel Griffe und Schürhaken her.

Größter Hut der Welt

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Was aus Stroh genäht werden kann, zeigte Marlene Wiese vom „Museum der Strohverarbeitung“ in Twistringen. Die Maschine, auf der sie nähte, war 100 Jahre alt. „Mit unserem größten Strohhut der Welt sind wir sogar ins Guinessbuch der Rekorde gekommen“, so Wiese.

Für Gilde-Liebhaber gab es auf dem Markt die traditionellen Gildefiguren zu kaufen. Uwe Dölemeyer und Gerrit Finke vom Pfingstclub „Die Amtsbrüder“ boten sie an. „Jedes Jahr kommt eine neue Figur von Siegfried Werner aus Seiffen raus“, so Finke. Diesmal war es der Wachesoldat. Kinder hatten viel Spaß beim Drehen des Glücksrades des Vereins „7 Zwerge“.

Uwe Torn war zum ersten Mal mit seinen Steinfiguren auf dem Markt vertreten. Karin Goletz bot Apfelringe und Marktmeister Karl-Heinz Ebel geräucherten Fisch an. Elisabeth und Michael Sander verkauften handgemachte Glasfiguren, Körbe und Lupen. Original Bundslauer Keramik sowie Handgewebtes aus Leinen zeigten Gisela und Franz Ficker aus Wettringen.

Claus-Dieter Pohler aus Delmenhorst war wegen des alten Handwerks vor Ort. „Ich stelle Holzharken her, obwohl sie eigentlich überholt sind. Aber der Markt entwickelt sich ja langsam“, sagte er.

An Pfingsten gab es nicht nur den Bauern- und Handwerkermarkt. Auch der Flohmarkt in der Huntestraße lockte Besucher mit zahlreichen Ständen. Petra Spletzer zeigte selbst gefertigte Tontöpfchen. Räucherfisch gab es von Manfred Schröder. Holger Mühlmann aus Dötlingen ließ Kinderherzen höher schlagen mit seinen Kuscheltieren. Die kleine Merle Oesting ließ sich für Dufthölzer von Klaus Ritterhoff mit Limonen-, Mango- und Kokosgeruch begeistern.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2902
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.