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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Genossenschaft Tagt In Altona: RWG Hunte-Weser spricht von gutem Jahr

09.11.2018

Altona „Ihre Genossenschaft hatte in 2017 ein wirtschaftlich gutes Jahr.“ Das hat Hugo Lohmann, Geschäftsführer der Raiffeisen-Warengenossenschaft Hunte-Weser, am Mittwochabend im Hotel Gut Altona vor 195 Mitgliedern der Genossenschaft zur Jahreshauptversammlung berichtet. Vor dem Lagebericht hatte Henning Rüschen die Eckdaten zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vorgestellt. Er berichtete von einer Bilanzsumme in Höhe von 22,647 Millionen Euro. Erwirtschaftet wurde ein Jahresüberschuss von 570 245 Euro. Davon werden 264 000 Euro in die Rücklagen eingestellt. Bleibt ein Bilanzgewinn von 306 245 Euro. Davon sollen 150 000 Euro in die gesetzlichen Rücklagen und 156 000 Euro in die Ergebnisrücklagen überführt werden. Das beschloss die Versammlung.

kartenTankstellen laufen – neues Silo In Brettorf

Die Umsätze an Kartentankstellen (Ganderkesee/Wildeshausen) verliefen gut. 5,537 Millionen Liter waren es: 100 000 mehr als im Vorjahr. Der Umsatz in den Raiffeisenmärkten belief sich auf 7 Millionen Euro.

Technik: Die RWG Hunte-Weser konnte ihre Position als Händler untermauern. Der Umsatz stieg um 14,2 % auf 7 645 000 Euro.

Investitionen: Erweiterung und Neugestaltung des Raiffeisenmarkes Hude in 2017. Zusätzliches Getreidesilo in Brettorf an der Bahn in diesem Jahr. Bebauungspläne für Alten­esch/Wesermarsch mit Investition von 2,5 Millionen Euro.

Es wurde aber daran erinnert, eine Warenrückvergütung an die Mitglieder auf ihre Einlagenguthaben nach längerer Pause doch wieder auszuschütten. Das war auch schon im vergangenen Jahr während der Versammlung angeregt worden. Die Umsetzung blieb bislang aber aus.

Lohmann dazu: „Es ist uns gemeinschaftlich gelungen, stabile Gewinne zu erwirtschaften. Vorstand und Aufsichtsrat möchten nach eingehender Beratung die Voraussetzung schaffen, bei weiterer guter Entwicklung eventuell in Zukunft an die Eigentümer eine kleine Warenrückvergütung auszuschütten.“ Da schon längere Zeit keine Rückvergütung mehr ausgezahlt worden sei, würden die Mitgliedskonten nicht zu den Konten der getätigten Umsätze passen, da Mitgliedskonten nicht automatisch mit den Betriebskonten abgeglichen werden würden. „Unsere Mitarbeiter werden zur Kalender-Tour die betreffenden Betriebe ansprechen. Die Liste der Mitglieder soll überprüft werden.“ Zurzeit hat die Genossenschaft 642 Mitglieder mit 657 Anleihen. Eine Zahl, die sich weiter im Abwärtstrend befindet.

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Zur strategischen Ausrichtung sagte Lohmann, dass die konservative Bilanzpolitik beibehalten werden solle, ebenso eine hohe Investitionsbereitschaft, weitere Ausrichtung im Bereich Diversifikation und ein Ausbau der Führungskultur.

Zur Warengruppe Futtermittel meinte Lohmann, dass nach Jahren des Wachstums der Markt in Weser-Ems an die Grenzen komme. Der Mischfuttersektor muss sich auf zunehmenden Wettbewerb einstellen. Eigentümer und Kunden seien mit 117 900 Tonnen Futtermittel beliefert worden. 7,9 Prozent weniger gegenüber 2016.

Beim Getreide wurden in 2017 3,2 Prozent weniger gegenüber 2016 erfasst. Insgesamt lag die Vermarktung bei 45 612 Tonnen Futtergetreide. Der Mineraldüngerabsatz wurde leicht um 1,5 Prozent auf 19 606 Tonnen gesteigert. Beim Saatgut wurden 2219 Tonnen oder 10,2 Prozent mehr verkauft. Auch in 2018 lief die Herbstaussaat gut. Beim Pflanzenschutz gab es entgegen der Prognose kein normales Befalljahr. Das Frühjahr war zu trocken und der Herbst zu nass, was die Pflanzenschutzeinsätze einengte. Der Umsatz war um 2,6 Prozent kleiner (3234 t).

Die Wahlen im Vorstand brachten für Dieter von Seggern und Gerd-Jürgen Paradies Wiederwahlen. Im Aufsichtsrat erhielten Claus Coorßen, Erich Hattermann und Wolfgang Hattermann erneut das Vertrauen.

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