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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Wir sind auch Jägerland Nummer eins“

29.04.2019

Altona Die Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst freut sich über 63 Jungjäger: Vorsitzender Karl-Wilhelm Jacobi und Kreisjägermeister Friedrich Hollmann gratulierten ihnen am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung im Hotel Gut Altona mit Handschlag.

Von der Jagdschule Handelsmann waren 15, von der Jagdschule Dalinghaus fünf, von der Jagdschule der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst 22 und von der Jagdschule Sauerwein 20 Prüflinge ausgebildet worden. Ein Prüfungskandidat schaffte die Anforderungen ohne Jagdschule.

Hegeringe geleitet

„Wir haben heute aber auch noch vier Personen zu ehren, die es mehr als verdient haben, besonders erwähnt zu werden“, hatte Jacobi zuvor ausgeführt. Er bat Rudolf Alfken (Hegering Harpstedt), Max Hunger (Großenkneten), Jan-Bernd Meyerholz (Ganderkesee) und Heino Rippen (Hude) vor die Versammlung. „Alle vier haben jeweils 15 Jahre oder mehr als Vorsitzender ihrer Hegeringe gewirkt. Wir ehren euch mit der Verdienstnadel der Landesjägerschaft Niedersachsen mit der Verdienstnadel in Bronze.“

Außerdem erhielt Heino Grotelüschen die DJV-Treue­nadel für 50 Jahre Mitgliedschaft und Friedrich Hollmann die Ehrenurkunde für 40 Jahre im Jagdverband.

Die Vorstandswahlen führten zu einer Wiederwahl des Vorstands. Neben Karl-Wilhelm Jacobi als Vorsitzender sind das Helmut Blauth als Stellvertreter, Lars Kosten als Schriftführer und Martin Schroeder als Schatzmeister.

Stichwortartig ließ Jacobi den Berichtszeitraum Revue passieren. Dass Niedersachsen nicht nur Agrarland Nr. 1 und Pferdeland Nr. 1 sei, sondern auch als Jägerland auf rund vier Millionen Hektar von insgesamt 4,7 Millionen Hektar Landesfläche, werde oft vergessen. 60 000 Jagdscheininhaber seien registriert. Gemessen an der Einwohnerzahl habe jeder 132. Niedersachse das „Grüne Abitur“. Im Bundesdurchschnitt sei es jeder 214. Einwohner. Die meisten Jägerprüfungen würden in Niedersachsen abgelegt. Daraus resultiere hohes Vertrauen und Zustimmung in die Arbeit und Fachkompetenz der Jäger im Land.

Ein wichtiger Baustein sei dabei die Wildtiererfassung. „Niedersachsens Jäger sind europaweit spitze bei der Erfassung von Wildtieren, die seit 1991 jährlich durchgeführt wird.“ In diesem Zusammenhang sagte Jacobi Danke an alle Hegeringe. Acht der elf Hegeringe würden sich zu 100 Prozent beteiligen.

Weiter mahnte der Vorsitzende an, die vielfältige Arbeit für den Naturschutz mehr ins rechte Licht zu stellen, ganz nach dem Motto: „Tue Gutes und rede darüber“.

Der Niedergang des Niederwildes samt Ursachenforschung war ein weiteres Thema, ebenso die Veränderungen der Landwirtschaft, das Blühstreifenprogramm und nachhaltige Jagd. „Die Landwirtschaft hat in den vergangenen Jahren aus meiner Sicht als Nicht-Landwirt die Nachhaltigkeit aus bestimmten Interessen ein wenig aus den Augen verloren. Diese Entwicklung sollte schnell korrigiert werden. Dabei verstehen wir Jäger uns als Partner der Landwirte“, so Jacobi.

Gesetz vorgestellt

Neonicotinoide, Glyphosat, Biotopfonds-Blühstreifen und der Bericht über die Jagdschule der Jägerschaft waren weitere Eckpunkte der Versammlung. Aus der Landesjägerschaft berichtete Vize-Präsident Helmuth Blauth über die kleine Novelle des Niedersächsischen Landesjagdgesetzes, die am 1. November 2018 in Kraft trat. Stichworte waren jagdbezirksfreie Grundflächen, Ermächtigungen der Obersten Jagdbehörde, Ausnahmen vom Jagdverbot in Setz- und Brutzeiten, Bejagung der Nutria, allgemeines Fütterungsverbot und Wildschadenersatz.

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