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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zum Abschied gibt’s Schinken

02.06.2018

Altona Mehr ging kaum noch am Donnerstagabend in der Veranstaltungsscheune auf Gut Altona. Rund 250 Gäste, darunter 150 Mitglieder, hatten sich dort zur ersten Generalversammlung des Raiffeisen Viehverbundes (RVV) eingefunden. Ein Abend mit vielen Fakten und Vorstellung des RVV nach der Fusion im Vorjahr mit der Raiffeisen-Viehvermarktung Harpstedt-Barnstorf-Twistringen eG und der Viehzentrale Ganderkesee eG, die wiederum 2011 mit der Viehvermarktung Ganderkesee-Wildeshausen und der Ammerländer Viehzentrale fusioniert hatte.

Silberne Ehrennadel

„Mit Altona als Veranstaltungsort haben wir nicht nur eine gute Gastronomie gewählt, sondern vor allem auch den Mittelpunkt unserer Standorte in Bad Zwischenahn, Ganderkesee, Harpstedt und Twistringen“, sagt RVV-Prokurist für Schweinevermarktung Peter Jürgens, der seit 35 Jahren im Genossenschaftswesen tätig ist. Jürgens erhielt an diesem Abend die silberne Ehrennadel des deutschen Genossenschafts- Raiffeisenverbandes aus den Händen des Verbandsprüfer Onnen-Lübben, der auch die Prüfung des Gesamt-Zahlenwerkes aus 2017 an diesem Abend vorstellte.

Schinken verteilt: (von links) Peter Jürgens und Oliver Krutsch vom RVV. BILD: Kratzmann

Vorstandswahlen beim RVV

Bei den Wahlen zum Vorstand schieden Diedrich Meyer (Wiemerslande) und Hergen Lehnhof (Austen) nach 24 bzw. 20 Jahren aus. Als Dankeschön gab es ein Präsent für die langjährige Tätigkeit. Wiedergewählt wurden Dirk Frahne (Goldenstedt) und Stefan Meyer (Üssinghausen).

Wiedergewählt wurden auch die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Eike Bruns (Schulenberg), Frank Emken (Wüsting), Jürgen Evers (Groß Köhren), Urte Kolweyh (Mahlstedt), Markus Tegeler (Neuenmarhorst) und Torsten Schwarting (Dötlingen-Brake).

Dass nur gute Produkte vermarktet werden, symbolisierten die Schinkenstücke, die nach der Versammlung an jeden Teilnehmer der Generalversammlung verteilt wurden.

„Mit der Fusion zum Raiffeisen Viehverbund eG haben wir 2017 einen großen Schritt in die Zukunft getan. Gemeinsam mit den Mitgliedern und Mitarbeitern haben wir unsere Genossenschaft zu einer der führenden Viehvermarktungsorganisationen in Niedersachsen weiterentwickelt“; erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Hanken. Dabei würde speziell die Nachhaltigkeit des produktionsübergreifenden Vermarktungskonzeptes die Grundlage nachhaltigen Wirtschaftens für die Mitglieder bedeuten.

Ferkelerzeugung, Schweinemast, Großtiere/Nutztiere und die Vermarktung sind Punkte dieses Konzeptes. Wie das geschäftsführende Vorstandsmitglied Patrick Wilkens (Schweine) und der Geschäftsführer Josef Wigger (Rinder) bei ihren Ausführungen zur geschäftlichen Entwicklung in 2017 betonten, stehe dahinter ein geschlossenes System. „Wenn die Kette funktioniert, funktioniert auch das ganze System“, so Wigger.

Guter Jahresbericht

Das spiegelt sich im guten Jahresabschluss für 2017 wieder. Erzielt werden konnte ein Gewinn nach Steuer in Höhe von 297 820,39 Euro. Davon werden 3,5 Prozent (27 051,26 Euro) als Dividende auf die eingezahlten Geschäftsguthaben gezahlt. 150 000 Euro fließen in die gesetzliche Rücklage, 120 700,36 Euro in die anderen Ergebnisrücklagen. In 2017 konnte der RVV 899 406 Schweine und 798 7976 Ferkel sowie 44 669 Rinder vermarkten. Insgesamt ergibt sich zusammen mit den anderen Erlösen ein Gesamtumsatz von 1 822 625 Tieren mit einem Wert von 234  064 000 Euro.

Um auch in Zukunft den Anforderungen der Mitglieder gerecht werden zu können, wurden im vergangenen Jahr mehr als eine Million Euro in verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte investiert.

Wie Wilkens erklärte, werde der Zusammenhalt auf der sogenannten „grünen Seite“ zwischen den landwirtschaftlichen Produzenten und den Vermarktungsbetrieben an Bedeutung gewinnen. Die Säulen der RVV sind das Eigenkapital mit 5 196 013 Euro, das Personal mit 78 Mitarbeitern, der Umsatz von 234 990 000 Euro und der Fuhrpark mit 22 LKW sowie die Landwirte. Zunehmende Bedeutung erfahre dabei die Logistik mit immer schwierigeren Herausforderungen vor dem Hintergrund immer weniger Schlachtzentralen ausgesetzt ist.

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