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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Am Lehmkuhlenweg kann gebaut werden

23.01.2016

Wildeshausen Die Würfel sind gefallen: Die Stadt stellt am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen ein Grundstück für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. Zwischen Friedhof und Raiffeisen-Warengenossenschaft werden etwa 70 Wohnungen gebaut. Damit sind die Pläne der CDU, den städtischen Bauhof dort anzusiedeln, vom Tisch.

Das Grundstück wird in einem sogenannten Interessenbekundungsverfahren zum Kauf angeboten. Bauen möchten dort die Wohnungsbaugesellschaft GSG Oldenburg (fünf Mehrfamilienhäuser 70 Wohnungen) und der Wildeshauser Immobilienunternehmer Helmut Müller (76 Wohnungen).

Großer Bedarf

Um den Bedarf an günstigem Wohnraum in der Kreisstadt zu decken, reicht das aber beim Weitem nicht aus. Das machten Uwe Höger, Lisa Morgenschweis und Christoph Theiling vom Planungs- und Forschungsbüro Protze und Theiling aus Bremen deutlich, die für die Stadt ein Wohnraumversorgungskonzept erstellt haben. Danach werden bis zum Jahr 2020 in Wildeshausen allein 250 Sozialwohnungen benötigt, um den Bedarf zu decken und weitere 120, um den Druck aus dem Wohnungsmarkt zu nehmen – also insgesamt 370 Wohnungen.

Denn: Die Bevölkerung in Wildeshausen werde in den nächsten Jahren weiter wachsen. Doch selbst, wenn die Einwohnerzahl nach 2020 wieder sinken sollte, bleibe der Wohnungsbedarf hoch, weil die Zahl der Singlehaushalte steigen werde.

Die Zahl der Wohnungen mit Mietpreisbindung gehe bis zum Jahr 2024 auf null zurück. Doch allein die Diakonie Himmelsthür benötige pro Jahr zehn Wohnungen mit B-Schein (Wohnberechtigungsschein), um die betreuten Personen dezentral in Wohnungen unterzubringen.

Die Fläche am Lehmkuhlenweg – sie gehört der städtischen Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft – ist aber nicht die einzige, die für den sozialen Wohnungsbau in Wildeshausen vorgesehen ist. So hat die GSG Oldenburg auch Bauanträge für ein Grundstück an der Raiffeisenstraße neben dem Kreisaltenheim gestellt. Dort sollen drei Wohnhäuser mit insgesamt 57 Wohnungen entstehen. Die Fläche gehört dem Landkreis, der Mitgesellschafter der GSG ist. Ebenso will die GSG am Kornweg 18 ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen bauen.

140 neue Wohnungen

Somit könnten am Lehmkuhlenweg, an der Raiffeisenstraße und am Kornweg zusammen rund 140 Wohnungen entstehen. Entsprechend der Prognose fehlen dann aber immer noch 230 Wohnungen bis zum Jahr 2020.

Die Entscheidung für den sozialen Wohnungsbau am Lehmkuhlenweg war erst gefunden worden, als die Sitzung der gemeinsam tagenden Ausschüsse für Stadtentwicklung und Bauen unterbrochen wurde. Die Fraktionsspitzen zogen sich zusammen mit dem Bürgermeister zurück und berieten sich. In der Dezember-Sitzung hatten sich die Fraktionen nicht einigen können und deshalb die Sondersitzung am Donnerstag angesetzt. Ein neuerliches Scheitern konnte somit gerade noch verhindert werden.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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