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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kirche: An 19 Stätten raus aus dem Alltag

17.12.2013

Stenum /Schönemoor Wenn hierzulande der Begriff „Pilgern“ fällt, dann, so vermuten Elisabeth Kühling und Annette Dick, würden viele Menschen wohl an den bekannten Jakobsweg und Santiago de Compostela denken. „Vielleicht auch an Bethen oder Kevelaer.“ Aber nicht an Stenum und Schönemoor. Noch nicht. Denn das dürfte sich ändern. Beide Orte werden Stationen auf dem Pilgerweg „Ochtum, Marsch & Moor“ sein. Zurzeit laufen noch vorbereitende Arbeiten für das 60 Kilometer lange ökumenischen Vorhaben. Am Himmelfahrtstag, 29. Mai 2014, ist die Einweihung geplant.

Die Idee zu dem Projekt wurde in einer Arbeitsgruppe geboren, in der Ehrenamtliche aus den evangelischen Kirchengemeinden Schönemoor, Hasbergen, Altenesch/Lemwerder/Bardewisch, Bremen-Rablinghausen und Bremen-Huchting sowie den katholischen Gemeinen Stenum und Lemwerder zusammenarbeiten. Seit gut zwei Jahren sei man damit befasst, berichtet Pastor Stephan Meyer-Schürg (Hasbergen).

Die Idee hat ihren Ursprung in der Beobachtung, dass Menschen gerne an Wegekreuzen oder Gipfelkreuzen verweilen, auch alte Kirchen aufsuchen. Das gelte „sowohl für kirchlich Geprägte als auch für Menschen, denen unser christliches Erbe fremd geworden ist“, sagt Meyer-Schürg. Mit dem neuen Pilgerweg wolle man Menschen aus der Region eine Möglichkeit bieten, ohne großen Aufwand eine wohltuende Auszeit aus ihrem oft hektischen Alltag zu nehmen.

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Auf dem 60-Kilometer-Weg durch die südliche Wesermarsch, den Norden der Gemeinde Ganderkesee und der Stadt Delmenhorst sowie den Westen Bremens treffen die „Pilger“ auf neun, teils sehr alte Kirchen und zehn neu errichtete, teils sehr fantasievoll gestaltete Pilgerkreuze. Sechs davon sind bereits fertig.

Beispiel Stenum: Hier entsteht ein Kreuz aus Edelstahl an der Einmündung Michaelweg/Kehnmoorweg, angebracht an einem schlanken, hohen Findling. Der Stein nimmt Bezug auf den Ortsnamen (Stenum, ursprünglich Stenem = Steinheim). Von dem Standort aus werde der alte Kirchweg und somit der Blick auf die St. Michael-Kirche wieder freigelegt, kündigen Elisabeth Kühling und Annette Dick vom Gemeindeausschuss an. Eine Metall-Designer-Firma werde das Kreuz in Kürze anbringen. Sitzmöglichkeiten und eine Info-Tafel komplettieren den Ort.

Beispiel Schönemoor: Die im Jahr 1324 eingeweihte Katharinen-Kirche sei schon im Mittelalter eine Station auf dem Pilgerweg der Kreuzfahrer von Bremen nach Santiago de Compostela gewesen, erläutert Pastorin Susanne Wöhler. Davon zeuge ein Ablass-Brief von 1333, der in Kopie im Kirchenvorraum hängt.

Daneben planen die Kirchenältesten und einige Neuenlander eine zweite Station: Auf einer Weide an der Neuenlander Straße solle ein Kreuz aus den alten Balken eines Fachwerkhauses entstehen. Auch hier, so die Pastorin, gelte: am 29. Mai solle es eingeweiht werden.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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