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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

EHRENAMT: Anfangs Schlangen bis auf die Straße

09.01.2009

WILDESHAUSEN Draußen zeigt das Thermometer minus fünf Grad; doch im „Haus Felicitas“ räumen Mechthild Bramlage und ihre Helferinnen vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) gerade T-Shirts in die Regale. Gerade sind weitere Kartons mit benutzter Kleidung angekommen; die muss rasch verstaut werden. Am kommenden Mittwoch öffnet die Babykleiderkammer erstmals wieder im neuen Jahr. Die Einrichtung besteht seit nunmehr 20 Jahren.

„Wir haben einen Aufruf im Pfarrblatt gestartet, und dann ging es los“, erinnert sich Bramlage. Den Anstoß zur Kleiderkammer gab unter anderem die Schwangerschaftsberatungsstelle „Donum vitae“. Werdende Mütter und Alleinerziehende waren dringend auf Babykleidung angewiesen. Die Appelle der ehrenamtlich tätigen Frauen verhallten nicht ungehört: Schnell füllten sich die Regale der Babykleiderkammer, die zunächst im Waltberthaus untergebracht war. „Als wir einen Aufruf in der Zeitung starteten, kam Kleidung aus dem gesamten Landkreis. Das Sortieren wurde dann sehr aufwendig“, so Bramlage. Das Angebot stieß auf eine enorme Resonanz. „Früher standen die Leute bis auf die Wittekindstraße.“ Seitdem setzt man auf Mundpropaganda. „Wir haben die Regale immer gefüllt“, sagt die frühere Grundschullehrerin, die in der Kleiderkammer von Eva Krapp, Inge Muhle, Johanna Wappler und Melanie Rother unterstützt wird. Neben den Spenden aus der Bevölkerung erhalte das Team auch diverse Kleidungsstücke, die

bei Flohmärkten keine Käufer fanden. Bramlage: „Was wir nicht benötigen, stellen wir der Rumänienhilfe zur Verfügung.“

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Erhältlich sind im „SKF-Babykorb“, jeweils mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet, Baby- und Kinderkleidung bis Größe 140, aber auch Kinderstühle, Spielzeug oder Autositze. „Kinderwagen konnten wir aus Platzgründen nicht mehr unterbringen“, erzählt Bramlage. Die Gegenstände werden größtenteils kostenlos abgegeben. Bedürftige Frauen, die vom Verein Donum vitae beraten werden, erhalten oft eine Bescheinigung für eine „Grundausstattung“. „Die wissen am besten, was benötigt wird.“ Der SKF habe die Ausgabe immer stärker verbessert. „Früher gingen unsere Besucher selbst an die Regale“, sagt Bramlage. Das sei heute nicht mehr möglich. Die Kunden würden in einer Kartei geführt. Allein im letzten Jahr sei die Babykleiderkammer von 154 Frauen und Familien genutzt worden. Von den gesammelten Erfahrungen profitieren auch andere Kleiderkammern. „Noch am Dienstag erhielt ich einen Anruf aus Harpstedt“, freut sich Bramlage über die gute Zusammenarbeit.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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