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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Rollende Redaktion: „Anlaufpunkt für Vereine fehlt“

12.07.2013

Heide Das Echo fiel einhellig aus: „In Heide lässt es sich prima leben. Die Siedlung im Grünen ist wunderschön“, sprach Christa Kollecker vielen Bürgern aus der Seele. Die 70-jährige, die vor elf Jahren aus Oldenburg in die Gemeinde gezogen ist, gehörte am Donnerstag zu den zahlreichen Gästen der Rollenden Redaktion der NWZ  vor der Volksbank-Filiale in Heide. Im Gespräch mit den Redakteuren Stefan Idel und Karsten Kolloge schilderten sie, was ihnen am Ort gefällt – und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.

Der zunehmende Verkehr gilt als problematisch: „Die Lärmbelästigung hat zugenommen“, sagt Sonja Horst (44). Martin Kreuzer (73) stimmt ihr zu. Christa Kollecker wünscht sich daher mehr Geschwindigkeitskontrollen. Die Verkehrsanbindung spricht Annemarie Driessen (71) an. Sie wünscht sich, dass der Bürgerbus auch am Wochenende fährt.

Ein besseres Angebot für ältere Menschen regt Erwin Wendt (72) an: „Früher hat die Altgemeinde Schönemoor ein Aalessen für alte Leute gemacht. Leider gibt es heute so etwas nicht mehr.“ Auch Fuß- und Radwege müssten besser in Schuss gehalten werden. Ebenso ärgern ihn die Falschparker. „Die sollte man abschleppen.“

Auf die positiven Seiten von Heide macht Jürgen Lüdtke aufmerksam: „Hier höre ich jeden morgen die Vögel zwitschern“, lobt der 65-jährige, ehemalige Unternehmensberater die Nähe zur Natur. „Wenn meine zweijährige Enkeltochter aus Frankfurt zu Besuch kommt, will sie nicht mehr von den Tieren weg.“ Auch Andrea Foltele (32), Mutter von Zwillingen, lobt die Möglichkeiten für Kinder. Allerdings wünscht sie sich mehr Kontrollen auf dem Spielplatz.

Adele Kellermann (78) beklagt den Mangel an Fachärzten. Was fehle, seien ein Orthopäde und ein Augenarzt, pflichten Ursel und Bertold Diers bei. Allerdings sei festzuhalten, dass die Versorgung mit Medizinern insgesamt in Heide gut sei. Auch eine Apotheke sei vorhanden.

Als sehr familienfreundlich stellt auch Martin Faqeri (35) den Ort dar. Allerdings fehlten Hortplätze. Auch über die Schuleinzugsbereiche sollte nachgedacht werden. Ebenso mahnt Faqeri ein Wirtschaftskonzept für den Raum Hoykenkamp, Heide, Schierbrok und Stenum an. Dazu sei eine enge Zusammenarbeit mit Delmenhorst notwendig. Und noch eine Idee bringt der SPD-Politiker mit zur Rollenden Redaktion: einen Weihnachtsmarkt, vielleicht vor der Kirche in Schönemoor.

Auch die Vertreter der Vereine sind gekommen: Harm Ehlers vom Orts- und Verkehrsverein Schönemoor bringt frische Erdbeeren mit. Heiko Bendix vom Gemeindekirchenrat wünscht sich eine bessere Zusammenarbeit der Vereine, vor allem bei der Terminabsprache. Und Helmut Otte vom Kameradschaftsbund Schönemoor bedauert, dass es keine Kneipe mehr gibt. „Damit fehlt auch den Vereinen ein Anlaufpunkt.“

Nachdenken sollte die Gemeinde Ganderkesee über die Öffnungszeiten des Jugendraums in Horst, regt René Ehlers, Jugendbeauftragter des Orts- und Verkehrsvereins Schönemoor, an. Gerade an Wochenenden sei ein solches Angebot gefragt. Vielleicht sei es ja denkbar, an jedem zweiten Wochenende zu öffnen. Darüber hinaus sei es wichtig, dass der Jugendraum in der Ferienzeit offen sei.

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Ehlers verweist auch noch auf eine ganz andere „Baustelle“: der Radweg vis-à-vis der Grundschule Heide, der zurzeit noch vor der Ahnbeke endet, solle weiter geführt erden bis zum Heuweg. Das mache den Schulweg sicherer.

Ein Symbol für die gute Nachbarschaft in Heide war am Donnerstag übrigens auch der Besuch von Nuray Kizilobek. Die Mitarbeiterin der Filiale des Bäckers Meyer Mönchhof servierte den Gästen der Rollenden Redaktion süße Häppchen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
Rufen Sie mich an:
0511 161 23 15
Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
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