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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

AOK und „Medidel“ mit Tipps zur häuslichen Pflege

28.10.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]GANDERKESEE GANDERKESEE/HS - Tipps für pflegende Angehörige sind häufig in Kurse verpackt, die über lange Zeit laufen und die Teilnehmer damit zusätzlich belasten. In Ganderkesee haben die AOK-Geschäftsstelle Delmenhorst und der Pflegedienst „Medidel“ einen anderen Weg beschritten: Sie bieten statt eines geschlossenen Kurses eine Folge einzelner Veranstaltungen an, die bestimmte Aspekte aus dem breiten Themenkreis rund um die Pflege herausgreifen, je nach Interesse genutzt werden können und kostenlos sind.

„So etwas wie ein Pilotversuch“, berichtet Axel Günther, der für den Pflegebereich zuständige Mitarbeiter der AOK Delmenhorst. Gestern begann eine solche Folge mit dem Spezial-Thema „Einrichtung und Gestaltung eines Pflegezimmers“ (siehe Info-Kasten) im evangelischen Gemeindehaus am Ring, wo Medidel im April dieses Jahres seine Ganderkeseer Niederlassung eröffnet hat.

In einem der Räume hatten AOK und Medidel in Zusammenarbeit mit dem Ganderkeseer Sanitätshaus „Medicare“ beispielhaft ein Pflegezimmer aufgebaut, in dem sie das Wesentliche zeigen und die wichtigsten Tätigkeiten bei der Pflege hilfsbedürftiger Menschen erläutern konnten – beispielsweise die Übernahme des Patienten vom (Hoch-)Bett in den Rollstuhl. Acht Ganderkeseerinnen hatten sich für diesen Themen-Nachmittag angemeldet, darunter Elvira Kipke (70), die ihre Eltern und eine Tante pflegt, und Gerda Stolle (65), die sich um ihre hilfebedürftige Schwester kümmert. Sie hatten schon im Sommer an einer ähnlichen Information teilgenommen und – so Elvira Kipke – „sehr viel gelernt“.

Als Referenten teilen sich Axel Günther von der AOK und Medidel-Inhaberin Manuela Marowski die Information der Teilnehmer. Günther vermittelt Informationen zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen, Marowski übernimmt den praktischen Teil mit Tipps zur Pflege.

Medidel hat seinen Sitz in Delmenhorst, hatte Marowski zufolge aber schon seit längerem auch Patienten in Ganderkesee und hat deshalb im evangelischen Gemeindehaus am Ring ein Büro eröffnet, wo Medidel-Mitarbeiter auch Beratungen anbieten. Die 24 Pflegekräfte der Firma betreuen laut Marowski etwa 80 Patienten.

Ein ähnliches Angebot wie Medidel unterbreiten in Ganderkesee auch die „Landdienste“ sowie die Sozialstation der Arbeiterwohlfahrt (AWo).

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