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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schmetterlinge und Käfer mögen es blütenreich

28.03.2018

Mit einer Hecke können Sie Ihren Garten oder unterschiedliche Gartenbereiche nicht nur abgrenzen, sondern auch einen ganz besonderen Lebensraum für Tiere schaffen. Wenn Sie einheimische Straucharten anpflanzen, profitieren nicht nur Vögel davon, sondern auch unzählige Insekten. So wurden in einem Garten am Riedenweg zahlreiche Insektenarten nachgewiesen: am Weißdorn 63, an der Haselnuss 112, an der Wildrose 103 und an der Eberesche 72 verschiedene Arten.

Struktur- und blütenreiche Hecken aus einheimischen Pflanzenarten bieten den Insekten Nahrung, Versteck- und Überwinterungsmöglichkeiten, so dass sie sich ungestört entwickeln können. Hunderten verschiedener Arten wie Faulbaumbläulingen, Aurorafaltern, Florfliegen, Hummeln und Käfern können Sie so in ihrem Garten einen Lebensraum schaffen.

In kleineren Gärten können Sie einreihige bis zu drei Meter hohe Hecken anpflanzen. Hier eignen sich Berberitze, Buchsbaum, Weißdorn, Liguster und Kornelkirsche sowie Beerensträucher wie Stachel- und Johannisbeere.

In größeren Gärten können Sie auch mehrreihige Hecken aus niedrigen und höheren Sträuchern wie Eberesche, Holunder, Weißdorn, Pfaffenhütchen, Faulbaum, Feldahorn, Haselnuss, Stechapfel und Schlehe anpflanzen. Dazu werden aber mindestens zwei bis drei Meter Platz gebraucht. Bei uns nicht heimische Arten wie Thuja, Kirschlorbeer oder Rhododendren haben für Insekten nur eine sehr geringe Bedeutung.

An den Rändern der Hecken können attraktive Frühlingsblüher wie Schlüsselblume, Lungenkraut, Buschwindröschen und Gelbstern angesiedelt werden.

Gepflanzt wird zwischen Oktober und März, sofern der Boden nicht gefroren ist. Am günstigsten für Neupflanzungen sind der Oktober und November. Alle drei bis fünf Jahre müssen die Sträucher abschnittsweise in der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar geschnitten werden. Um Tiere und Pflanzen zu schützen, sollte Laub im Herbst liegen bleiben.

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