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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Betriebsumsiedlung: Nicht alle Bedenken ausgeräumt

11.09.2019

Astrup In die Zielgerade soll es an diesem Mittwoch gehen mit der Umsiedlung des Lohnunternehmens Pape von Achternholt nach Astrup. Ab 16 Uhr beschäftigt sich der Ausschuss für Planung und Entwicklung im Rathaus erneut mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Sondergebiet Astruper Sand“ und der entsprechenden Flächennutzungsplanänderung.

Warum überhaupt eine Umsiedelung?

Anlass der Planung war, das Unternehmen Pape in seinem Bestand und seiner Entwicklung zu fördern, da die Situation am bisherigen Standort in Achternholt immer wieder zu Konflikten zwischen den unterschiedlichen Nutzungen im Umkreis des Betriebsgeländes geführt hatten. Drumherum ist überwiegend Wohnbebauung zu finden.

Das neue Gelände Ecke Oldenburger Straße (L 870)/Schehnberger Weg in Astrup ist auch nicht unproblematisch. Bedenken bestehen bei Bürgern, Landkreis und Verkehrsbehörde vor allem bei der verkehrlichen Anbindung.

Wo liegen die verkehrlichen Probleme?

Gegen die ursprüngliche Idee, das Betriebsgelände verkehrlich von der L 870 über den Schehnberger Weg zu erschließen, hatte die Landesverkehrsbehörde Bedenken, da die Einmündung zu nah am Linksabbiegerstreifen zur K 242 nach Huntlosen liegt und die landwirtschaftlichen Großfahrzeuge ein erhöhtes Gefährdungspotenzial darstellen. Der Kompromiss: Fahrzeuge, die das Lohnunternehmen ansteuern, werden über Luchsendamm, Westerburger- und Schehnberger Weg geführt. Entsprechend müssten diese Straßen baulich angepasst werden.

Was schlägt die Landesverkehrsbehörde vor?

Die Landesverkehrsbehörde regte zudem in der öffentlichen Beteiligung an, die Einmündung Schehnberger Weg/L 870 für alle Kraftfahrzeuge zu sperren, um sicher zu gehen, dass keine landwirtschaftlichen Fahrzeuge den kürzeren Weg wählen. Die Gemeinde hält jedoch ein Offenhalten des Schehnberger Weges für ein öffentliches Interesse aller Anwohner und Nutzer. Sie will mit dem Vorhabenträger im Durchführungsvertrag vereinbaren, arbeitsrechtlich verbindliche Anweisungen an seine Mitarbeiter auszugeben, damit diese stets den Luchsendamm nutzen. Außerdem will die Gemeinde beim Kreis anregen, ein Linksabbiegen von der L 870 in den Schehnberger Weg zu untersagen. Die Verkehrsbehörde hat Bedenken, dass diese beiden Maßnahmen ausreichen.

Die Gruppe FWG/Die Linke kündigte bereits an, aufgrund der unbefriedigenden verkehrlichen Situation und „nicht bewältigter Naturschutzbelange“ zu beantragen, die Ausweisung des Sondergebietes zurückzustellen.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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