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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bildung: Auf Spurensuche am Zukunftstag

27.04.2012

WILDESHAUSEN Im Innenhof der Polizeiwache Wildeshausen rennt ein Mann. „Bleiben Sie stehen!“, ruft Diensthundeführer Thorsten Keßler. Das ist das Kommando für Easy. Der Belgische Schäferhund wetzt auf den Mann zu und verbeißt sich in dessen Arm. Der Flüchtende ist Johannes Brockschmidt von der Diensthundeführerstaffel Delmenhorst. Seinen Arm schützt ein Polster. Trotzdem geht ein Raunen durch die Gruppe der 40 Kinder, die am Donnerstag, dem niedersächsischen Zukunftstag, die Polizei in Wildeshausen besuchen.

„Wir haben heute ein volles Programm“, sagt Rolf Quickert, Verkehrssicherheitsberater der Polizei. Man biete den Schülern neben der Hundevorführung mit einem Schutz- und einem Spürhund unter anderem eine Geschwindigkeitskontrolle, einen Umwelttatort an der Hunte, die Vorführung eines Streifenwagens und einen Tatort zum Spurensichern – alles interaktiv. „Die Hunde waren das Beste bisher“, ist sich Tim Lucas Dietmann von der Realschule Wildeshausen sicher. Der 15-jährige will Polizist werden, der Zukunftstag habe ihn darin bestätigt.

Die Resonanz sei riesig, berichtet Quickert: „Wir können leider nur 40 Kinder annehmen. Ginge es nach den Bewerbungen, stünden hier heute 100.“ Die ersten Anmeldungen seien schon im Januar eingegangen.

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Viele Einblicke bekommt auch Carsten Behrens geboten. Der 13-jährige Gymnasiast aus Düngstrup verbringt den Tag in der Werkstatt der Heinrich Schröder Landmaschinen KG in Wildeshausen. „Mein Vater ist Landwirt und ich wollte hier mal reingucken, wie das mit den Landmaschinen funktioniert“, sagt er. Er hilft Mechaniker Robert Ostendorf bei einer Getriebereparatur. Dem Schüler gefällt die Arbeit: „Es ist alles sehr umfangreich. Ich darf überall schrauben und mit anfassen.“

„Anfassen“ ist auch ein paar hundert Meter weiter erlaubt. „Wir gehen nachher noch runter in den Tresor, da kann jeder mal ein großes Bündel Geld in die Hand nehmen“, verspricht Anja Marowsky. Behalten ist natürlich verboten. Die Marketingleiterin der Volksbank Wildeshauser Geest führt 14 Kinder durch die Bank in der Westerstraße (rundes Bild).

Vor dem Tresorbesuch steht allerdings noch eine Visite beim Vorstand an, der in Person von Frank Ostertag und Jürgen Poppe bereitwillig auf die Fragen der neugierigen Kinder antwortet: War Ihnen schon einmal langweilig auf der Arbeit? Haben sie mal einen Banküberfall erlebt? Ist ihr Schreibtisch immer aufgeräumt? Auch auf die prekären Fragen antworten die beiden Banker bereitwillig. „Man kann junge Menschen mit dem Thema Beruf in Kontakt bringen. Das ist ja durchaus das Alter, wo man seine Neigungen entdeckt“, bewertet Poppe die Aktion. Ähnlich sieht es auch Marowsky: „Viele denken bei Bankern immer an die Menschen vorne im Kundenbereich. Wir wollen zeigen, dass da viel mehr hinter steckt.“

Auch bei der Kreisverwaltung des Landkreises dürfen die Kinder eine Menge erleben. Neun Mädchen fahren zur Feuerwehrtechnischen Zentrale Ganderkesee, acht Jungen verschaffen sich währenddessen im Gesundheitsamt Einblicke in speziell auf Frauen ausgerichtete Berufe, berichtet Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises.

Die Wildeshauser Redaktion der NWZ  nahm ebenfalls am Zukunftstag teil: Gymnasiast Julian Lürick (12) aus Wildeshausen begleitete die Redaktion einen Tag lang.

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