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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

LANDJUGEND: Auflösung in letzter Minute noch abgewendet

27.02.2009

HARPSTEDT Zuerst sah es so aus, als würde das Schiff „Landjugend“ endgültig untergehen, doch dann fand sich in letzter Minute ein Rettungsanker. Knapp an einer Auflösung vorbeigeschrammt ist die Ortsgruppe Landjugend Harpstedt mit ihren 70 Mitgliedern. Auf der Generalversammlung am Mittwoch im Gasthof „Stadtgespräch“ fand sich nach langer Diskussion ein Vorstand aus alten und neuen Mitgliedern bereit, die Harpstedter Landjugend über Wasser zu halten.

Zwar hatten sich rund 25 Personen zur entscheidenden Generalversammlung eingefunden, die Hälfte jedoch waren Gäste. Vertreter der Nachbar-Ortsgruppe Heiligenrode, der Kreisgemeinschaft Hoya, der Bezirksgemeinschaft Hannover und sogar der Niedersächsischen Landjugend waren gekommen, um den Harpstedtern den Rücken zu stärken. Doch für drei der fünf „Kapitäne“ aus dem Vorstand stand fest, dass sie aufhören wollen: Rena und Christian Köhler wohnen jetzt in Oldenburg, Antje Günnemann ließ sich aus beruflichen Gründen entschuldigen, hatte aber kein Signal zum Weitermachen gegeben. Der Altersdurchschnitt beim bisherigen Vorstand lag bei Ende 20.

Für Engagement geworben

Ins Blickfeld geriet eine Gruppe von vier jungen Harpstedtern um die 20, die sich „eigentlich nur mal informieren wollten“, wie es mit der Landjugend weitergehe. Von verschiedenen Seiten wurde ihnen schmackhaft gemacht, dass es sich lohne, die Landjugend Harpstedt am Leben zu erhalten. „Das ist alles total unkompliziert bei uns, macht riesig Spaß, und man lernt viele Leute kennen“, versicherte Vorstandsmitglied Maren Mahlstedt. Christian Köhler ergänzte: „Wir haben auch nie eine Hierarchie gehabt, sondern waren immer ein Team ohne 1. und 2. Vorsitzenden.“ Andrea Kreuzhermes, Bildungsreferentin bei der Niedersächsischen Landjugend, bot an, mit Schulungen und Seminaren das neue Vorstandsteam für seine neue Aufgabe zu motivieren.

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Kompromiss-Lösung

Nach anfänglicher Skepsis hinsichtlich der Vereinbarkeit des Engagements mit Schule bzw. Beruf ließ sich das angesprochene Quartett (von dem drei noch kein Landjugend-Mitglied waren) aus Tim Corleis, Finn Oetken, Anja Arkens und Simone Ahlers (alle Harpstedt) mit einem Kompromiss überzeugen: Sie machen sich als Beisitzer langsam mit der Vorstandsarbeit vertraut. Mit Maren Mahlstedt (Reckum) und Benjamin Schmidt (Harpstedt) konnten noch zwei „alte Hasen“ zum Weitermachen überredet werden. Die langjährigen Mitglieder Nina Blunck (Kirchseelte), Mareike Franke und Gregor Paschke (beide Harpstedt) wollen sie unterstützen, um das Schiff weiter auf Kurs zu halten.

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