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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bassumer Friedeholz: Ausschuss ebnet Weg in Richtung Naturschutz

27.04.2017

Harpstedt /Landkreiskk Das bereits nach der EU-Richtlinie Flora-Fauna-Habitat (FFH) geschützte „Bassumer Friedeholz“ im Südosten des Landkreises Oldenburg soll als Naturschutzgebiet auf nationaler Ebene gesichert werden. Das war Konsens, als sich am Dienstagabend der Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschuss des Landkreises Oldenburg mit dem 57 Hektar großen Waldstück befasste. Das letzte Wort hat jetzt der am Dienstag, 20. Juni, tagende Kreistag.

Das in der Samtgemeinde Harpstedt nahe der Grenze zu Bassum gelegene Gebiet befinde sich größtenteils im Eigentum der Landesforsten, erläuterte Georg Schinnerer vom Amt für Naturschutz und Landschaftspflege des Landkreises Oldenburg. Lediglich ein 3,8 Hektar großer Teilbereich im Norden sei in der Hand von Privatleuten.

Den Beratungen vorangegangen waren die Beteiligung der Behörden und Naturschutzverbände sowie die öffentliche Auslegung des Entwurfs der Naturschutz-Verordnung.

Die Erklärung des Bassumer Friedeholzes zum Naturschutzgebiet hat insbesondere das Ziel, die Bestände an Eichen-Hainbuchenwäldern und Buchenwäldern in der Region Ems-Hunte-Geest und Dümmer-Geestniederung zu verbessern. Auf Sicht sollen nicht standortheimische Waldbestände in naturnahe Eichen- und Buchenbestände umgewandelt werden. Verboten ist es künftig zum Beispiel, Wald in nicht standorttypische oder Nadelwald-Bestände umzuwandeln.

Mit einem Ergänzungsantrag versuchte die CDU-Fraktion zunächst zu erreichen, dass in Waldbeständen mit geringer Schutzbedürftigkeit auch Roteiche, Küstentanne und Douglasie zugelassen werden. Die genannten Baumarten sollten eine Alternative darstellen, wenn andere Arten mit dem Klimawandel nicht zurecht kämen, erklärte Günter Westermann.

Doch diesen Vorstoß wies Carola Becker, die im Ausschuss die Naturschutzverbände vertritt, zurück. „Widersprüchlich“ sei es, in einem der wenigen Naturschutzgebiete solche Ausnahmen zuzulassen.

Die CDU zog ihren Antrag zurück – auch vor dem Hintergrund, dass die privaten Eigentümer im Beteiligungsverfahren keine Einwände gegen die Naturschutz-Verordnung vorgebracht hatten.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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