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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Baden am Wasserfall

19.10.2005

In einem Hostel kann es zugehen wie auf einem Bahnhof. Das war die erste Erkenntnis, die wir nach der Ankunft in Australien gewannen. Denn auch in unserer Unterkunft kamen ständig neue Leute an, andere verabschiedeten sich. Die Atmosphäre war sehr entspannt, jeder schien jeden zu kennen und alle waren sehr hilfsbereit. Die alten Traveller-Hasen halfen den „Freshies“ – wie wir welche waren.

In den ersten Tagen erledigten wir zunächst alle formellen Dinge, um als „Arbeitsurlauber“ akzeptiert zu werden und um arbeiten zu können. Wir beantragten unsere Steuernummern, ließen unser Visa einkleben, eröffneten ein Bankkonto und kauften uns eine Sim-Karte fürs Handy. Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, uns an das Leben aus dem Rucksack zu gewöhnen. Unser Vier-Bett-Zimmer mussten wir mit ständig wechselnden Personen teilen. Viele verweilten hier nur noch für die letzten Tage bis zur Rückkehr in ihr Heimatland. Andere verbrachten hier (besonders Australier aus dem Süden und von der Westküste) ihren Winterurlaub bei erträglichen 30 Grad – im Gegensatz zu zehn Grad im Süden.

Obwohl sie ein beliebtes Urlaubsziel ist, ist die Stadt Darwin nicht besonders aufregend. Und Arbeit ist auch schwerer zu finden als in anderen Städten (wie uns erzählt wurde). Daher beschlossen wir, einen Wagen zu mieten und nach Broome an die Westküste zu fahren. Der Trip führte 14 Tage lang durch das Outback und die großen Nationalparks. Unsere Route verlief vom Litchfield National Park über den Kakadu National Park nach Katherine, der ersten größeren Stadt im Outback. Von dort ging es nach Mataranka und wieder zurück nach Katherine. In Litchfield waren wir fast jeden Tag an einem anderen Wasserfall baden. In Kakadu haben wir uns einige Feuchtgebiete angeguckt. Es war zum Teil wie im Jurassic Park. Wir haben Krokodile, Schildkröten, tausende Spinnen, giftige

Kröten, Wildpferde, Wallabies, Kängurus und Papageien gesehen.

In Broome angekommen, wohnten wir zunächst in einem Zwölf-Bett-Zimmer mit zehn Japanerinnen. Am 9. September habe ich dann meinen ersten Job angefangen – als Housekeeperin im Tropical Inn Hotel. Seit dem 19. September bin ich übrigens alleine in Broome. Mareike ist auf dem Weg zu einer Farm in Fitzroy Crossing, um dort zu arbeiten.

Kim Hünerlage (19) aus Dingstede verbringt ein Jahr lang in Australien – sie will auf einem „Arbeitsurlaub“ Reisen und Jobben miteinander verbinden. Erste Station ihrer Tour, auf der sie von Mareike Lüschen begleitet wird, ist die Stadt Darwin.

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