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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bfw: Barlsen holt Betriebe ins Boot

20.04.2010

BOOKHOLZBERG Unter den 28 deutschen Berufsförderungswerken ist das bfw in Bookholzberg ein relativ „kleines Schiff“. Aber das, so findet der neue Geschäftsführer Jörg Barlsen, sei auch ein Vorteil: „Versuchen Sie mal, einen Tanker auf Kurs zu bringen!“ Da sei ein kleines Schiff viel flexibler, könne schneller die Richtung ändern. In welche Richtung es dann gehen könnte, dazu äußerte sich der ausgebildete Sonderpädagoge am Montag im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung.

Barlsen, Jahrgang ’63, folgt als Geschäftsführer der beiden Berufsförderungswerke Weser-Ems (Bookholzberg) und Bad Pyrmont auf Norbert Raasch, der in Kürze in den Ruhestand geht. Der gebürtige Gifhorner war zunächst zehn Jahre lang in der Evaluationsforschung über die berufliche Rehabilitation tätig, bevor er in die Praxis wechselt. Elf Jahre arbeitete er schließlich in Einrichtungen in Soest und Kassel/Bad Arolsen. Ein Schwerpunkt: Ausbildungsangebote in enger Kooperation mit heimischen Betrieben.

Lust auf Neues

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Er habe Lust gehabt, „etwas Neues zu machen“, beschreibt Barlsen ein Motiv zum Wechseln. Das bfw in Bookholzberg, das er nach der Bewerbung Mitte 2009 kennen lernte, hält er für „durchaus attraktiv“: die Angebotsstruktur bei den Umschulungs-Berufen sei „außergewöhnlich“ (ein Mix aus traditionellen und selten angebotenen Berufen), er sei auf sehr engagierte Mitarbeiter gestoßen.

Und wohin geht die Fahrt des „Schiffs“ bfw? Nach der mittlerweile abgeschlossenen, teils schmerzlichen Restrukturierung der Einrichtung „ist erst einmal ein Jahr der Konsolidierung angesagt“, so Barlsen.

Was längerfristigen Entwicklungen bzw. Ziele angeht, nannte er zwei Punkte:

Erstens müsse man sich darauf einstellen, dass es schwieriger werde, vor dem Hintergrund leerer sozialer Kassen optimale Reha-Angebote zu organisieren. Hier sei ein denkbarer Weg die Diversifizierung, eine stärkere Ausrichtung an den Bedürfnissen des Einzelnen – „ohne Qualitäts-Einbußen“, wie der Geschäftsführer betonte.

Zweitens will er weitere Möglichkeiten zur Kooperation mit Unternehmen ausloten. So könne womöglich das erste Jahr der Umschulung im bfw an der Apfelallee, das zweite dann im Betrieb stattfinden.

Kein Stellenabbau

Ausdrücklich bekannte sich Barlsen zur Sicherung der Arbeitsplätze: „Ein weiterer Abbau kann nicht stattfinden, wenn das Unternehmen weiter wirtschaftlich arbeiten will.“

Weser-Ems hat zurzeit 126 Mitarbeiter (Vollzeit und Teilzeit). 415 Rehabilitanden werden hier auf einen anderen Beruf vorbereitet. Die Zahlen der Schwestereinrichtung in Bad Pyrmont: 123 Mitarbeiter, 456 Rehabilitanden.

auf dem bfw-Gelände, auf der zu Zeiten des NS-Regimes das Hinrichs-Stück „De Stedinge“ aufgeführt wurde, solle auch weiterhin im Rahmen von Gästeführungen für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich sein, sagte Barlsen. Er werde allerdings alles verhindern, was Konflikte mit Ewig-Gestrigen ins Haus hole.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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