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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bauleitung liegt nun in Hand des Fleckens

01.04.2010

HARPSTEDT Für Außenstehende ist es auf den ersten Blick kaum zu erkennen: Mit Vorarbeiten an der Mühlenkappe hat der zweite Sanierungsabschnitt der Harpstedter Windmühle begonnen. Ein Mühlenbauunternehmen aus Melle befasst sich zurzeit mit der Haube, wie am Mittwoch aus der Bauverwaltung zu erfahren war: Teile seien bereits ausgebaut und Holzteile bestellt worden, die nun in der Werkstatt vorgefertigt und angepasst würden. Bis etwa Mitte April soll das erledigt sein. „Die Restaurierung der Kappe ist ein Hauptbestandteil des zweiten Bauabschnitts“, erläuterte Klaus Viehmeier vom Bauamt.

Unterdessen hat sich hinter den Kulissen auch bei der Bauorganisation etwas getan: Der Flecken Harpstedt hat die Bauleitung während der weiteren Sanierung des Harpstedter Wahrzeichens selbst übernommen und sich vom Architekturbüro „Angelis + Partner“ getrennt. Das bestätigte am Mittwoch Gemeindedirektor Uwe Cordes. Die letzten beiden Phasen – die Objektüberwachung und -betreuung – übernehme das Bauamt, nachdem etwa Entwurfs-, Ausführungsplanung und Statik in Händen des Fachbüros gelegen hatten. Die Zusammenarbeit sei nach einem gemeinsamen Gespräch „einvernehmlich beendet“ worden. Als Grund nannte Cordes teils „unterschiedliche Auffassungen“ von Bauamt, Architekten und auch Eigentümer. Eine finanzielle Belastung oder Schlechterstellung des Fleckens werde es durch den Schritt nicht geben, so Cordes. Von einer einvernehmlichen Trennung sprach auch „Angelis + Partner“: Es habe von beiden Seiten kritische Punkte in der Abwicklung gegeben, erklärte Mitinhaber Horst Gumprecht. Diese seien Auslöser gewesen – nicht Fehler in der Bauausführung.

Auch an der geplanten Bauausführung und dem Zeitplan für die Sanierung soll sich nichts ändern: „Es läuft alles weiter wie vorgesehen“, versicherte Cordes: Ausschreibung und Auftragsvergabe seien erfolgt, die Mühlenbauarbeiten angelaufen. Hinzu kommen dann noch Dachdecker-, Tischler-, Maler-, Maurer- und Pflasterarbeiten, zudem Elektroinstallationen und Blitzschutzarbeiten. „Wir hoffen, im Oktober die Mühle einweihen zu können für die Öffentlichkeit“, umriss der Verwaltungschef das gesteckte Ziel. Eine Voraussetzung dafür sei im Übrigen gewesen, das Galeriegelände der Mühle auf 1,10 Meter zu erhöhen – aus Sicherheitsgründen.

Investiert werden im zweiten Bauabschnitt der Mühlensanierung laut Verwaltung insgesamt gut 230 000 Euro. Wobei Fördermittel fließen: Anfang des Monats erhielt der Flecken einen Zuwendungsbescheid über 115 790 Euro aus dem „Leader“-Programm (50 Prozent der zuwendungsfähigen Nettokosten); weitere Mittel werden aus dem Denkmalschutz erwartet.

Astrid Kretzer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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