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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beim Sanieren wird auf Sponsoren gehofft

20.03.2019

Beckeln Beckelns altes Feuerwehrhaus wird zur Baustelle. Mit einem Kostenaufwand von 25 000 Euro soll 2019 das Dach des Gebäudes saniert werden. Das hat der Rat der Gemeinde Beckeln bei seiner Sitzung am Montagabend im Gasthaus Beneking mit der Verabschiedung des Haushalts 2019 auf den Weg gebracht. Allerdings: Vielleicht, so appellierte Ratsherr Günter Wöbse an die Nutzer des Gebäudes (Beckeln Fountains, DSK, Jugendfeuerwehr), könnten ja Sponsoren helfen, die Kosten für die Gemeinde etwas zu senken.

Die Dachsanierung ist die einzige Investition im Haushalt 2019, den André Mutke vom Fachbereich Finanzen im Harpstedter Amtshof vorstellte. Der Ergebnishaushalt schließt mit einem stattlichen Loch von 298 700 Euro (bei Erträgen von 644 500 und Aufwendungen von 943 200 Euro), gilt aber angesichts von Rücklagen als ausgeglichen. Die Hebesätze für die Grundsteuern (350%) und die Gewerbesteuer (380%) bleiben unangetastet.

Auffällig in dem Zahlenwerk sind die stark steigenden Umlagen an Kreis und Samtgemeinde. So sind an den Landkreis 261 500 Euro (2018: 213 000 Euro) und an die Samtgemeinde 436 000 Euro (2018: 321 200 Euro) zu zahlen. Wie berichtet, hatte die Samtgemeinde ihre Umlage erhöht, auch stieg die Steuerkraftmesszahl von Beckeln.

Folgende Punkte trug Bürgermeister Heiner Thöle in seinem Bericht vor:
 Der Breitbandausbau in Köhren und Holzhausen soll im zweiten beziehungsweise dritten Quartal 2019 freigeschaltet werden. Allerdings machte Thöle diese Ankündigung „ohne Gewähr“, weil sich noch genehmigungsrechtliche Verzögerungen ergeben könnten.
 Beckeln beabsichtigt, den Bebauungsplan Beckeln-Ort zu überarbeiten. Hier ist die Landwirtschaftskammer beauftragt, ein entsprechendes Gutachten zu erstellen, um zu sehen, was wo möglich wäre.
 Das Bauleitplanverfahren für den Windpark Friedeholz ist Ende 2018 per Gemeinderatsbeschluss eingestellt worden. Grund: Es gebe keine Notwendigkeit mehr für die Aufstellung eines Bebauungsplans. Der Beschluss sei nicht als ein Nein der Gemeinde zur Windenergie zu verstehen. Vielmehr hätten Investoren die Möglichkeit, beim Landkreis eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz zu beantragen.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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