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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beeren und Boccia-Spiel

27.06.2017

Ein bisschen Sommer auf die Burgwiese bringen – das war eines der Ziele des Blasorchesters Wildeshausen (Blow) bei seinem Konzert am Sonntagvormittag. „Wir wollen es zumindest versuchen“, sagte Dirigentin Elke Korinke angesichts von 18 Grad Lufttemperatur und vieler grauer Wolken am Himmel. Einen bunten Mix von Melodien hatten die Musiker für das Sommerkonzert vorbereitet – mit vielen Ohrwürmern wie „Dschingis Khan“, „Du kannst nicht immer 17 sein“, „Fiesta Tropical“ oder „The Blues Factory“. Doch das Wetter spielte nicht mit: Schon nach wenigen Minuten ging ein Platzregen über Wildeshausen nieder. Einige der Zuhörer verließen eilig die Burgwiese, um ins Trockene zu gelangen. Aber: Blow spielte weiter – und bemerkenswert viele Zuhörer blieben auf ihren Stühlen sitzen. Schirme wurden aufgespannt, Regensachen übergestreift. So hatten am Ende wohl nicht nur die Bläser Applaus verdient.

Ihren neuen Garten haben die Bewohner der Wildeshauser Seniorenresidenz „Atrium am Wall“ am Montag eingeweiht. Der Randstreifen sei vorher eine Art „grüne Hölle“ gewesen, berichtete Hausmeister Lübben von Döllen. Mit dem Radlader hat er den Wildwuchs und eine alte Hecke entfernt. Gemeinsam mit Tochter Ricarda entwickelte von Döllen einen Plan für das Areal. Entstanden sind Wiese, Weg und Boccia-Bahn. Bewohner Gerold Grotelüschen aus Sage stiftete aufgeständerte hölzerne Blumenkästen, die von den Senioren leicht zu pflegen sind. Es wurden bereits Erdbeeren, Zierkürbisse und Kräuter gepflanzt. In Kürze sollen noch ein Pavillon und Bänke aufgestellt werden. Zur Einweihungsparty spendierte Einrichtungsleiterin Gisela Bruns alkoholfreien Sekt. Alfons Marischen spielte mit der Handharmonika auf.

Eine Reise nach dem Motto „Einmal um die ganze Welt“ starteten Bewohner, Gäste und Mitarbeiter beim großen Sommerfest im Pflegezentrum Johanneum in Wildeshausen: Als Stewardessen und Kapitäninnen verkleidet, luden die Mitarbeiterinnen alle ein, mit ihnen die unterschiedlichsten Länder – von Griechenland über Österreich und Italien bis hin nach Mexiko – kulinarisch und musikalisch zu erleben. Nach der Andacht mit Pastoralreferent Matthias Goldberg von der Kirchengemeinde St. Peter Wildeshausen, führten die Bewohner Sitz-Tänze auf, die sehr gut ankamen. Die Tanzfläche füllte sich, als die Band „Die Optimisten“ bekannte Lieder darboten. Besonderen Beifall erhielten auch die kostümierten Mitarbeiterinnen des Pflegezentrums, als sie – getreu dem Motto des Festes – „abhoben“ und Tänze wie beispielsweise Sirtaki, Wiener Walzer und Polka präsentierten. Zum Abschluss der launigen „Reiseveranstaltung“ wurde gegrillt, berichtet Johanneum-Sprecherin Ulrike Berg.

Den Beerenlehrpfad am Abbenhäuser Weg in Twistringen haben die Freunde der Gesellschaft für Naturschutz erkundet. „2004 wurden dort 85 unterschiedliche heimische Beeren- und Früchtesträucher gepflanzt“, berichtet Anke Flämig. „Später kam noch eine Wildrosenhecke mit vielen verschiedenen Sorten hinzu. Die Informationstafeln vor den Pflanzen lieferten anschaulich die nötigen Informationen, die von Erika Roggemann und Bernd Lögering fachmännisch ergänzt wurden. Der Nachmittag klang mit einem gemütlichen Picknick in der Schutzhütte aus.

Mit einem würdigen Abschiedsspiel hat die 1. Herrenmannschaft von Grün-Weiß Kleinenkneten kürzlich ihres verstorbenen Betreuers Olli Brandes gedacht. Die zahlreichen Gäste bewiesen, dass auch ihnen Olli wichtig war. Die 4. Mannschaft des VfL Wildeshausen kam mit fast allen Spielern aus ihrem Kader, und auch die Kleinenkneter konnten eine schlagkräftige Truppe stellen. Beim Aufwärmen beider Mannschaften gab es einen kurzen Guss, dann aber wunderbares Fußballwetter. Beide Mannschaften liefen zusammen zum Anstoßkreis und bewiesen Sportsgeist. Nach einer kurzen Ansprache von Trainer Heiko Barth und einer Gedenkminute für Olli ging es auch schon los. Selbst wenn die Gäste am Ende sehr deutlich mit 0:3 gewannen, zeigte sich wieder einmal, dass Erfahrung und Geduld eines Fußballers gegenüber Kühnheit und Alter immer ein Vorteil ist. Böse Fouls oder andere Vorkommnisse waren nicht zu vermelden. Nach dem Spiel wurde gegrillt und das ein oder andere Bier auf Olli getrunken. Die Grün-Weißen bedankten sich bei der Jugendabteilung, die bei der Vereinsheimpflege tätig war, und dem VfL Wildeshausen, der sein Heimrecht abgetreten hatte, um diese Aktion zu ermöglichen. Die 4. Mannschaft des VfL überreichte eine Spende in Höhe von 100 Euro. Insgesamt kamen 800 Euro zusammen. die ganz im Sinne von Olli (Bild: ein Plakat und Schals beider Teams) aufs Konto der Krebshilfe Köln überwiesen werden.

Genau 36 Pedalritter des Clubs der Volksbank Wildeshauser Geest „VR-AktivPlus“ waren in der Gemeinde Dötlingen unterwegs. Gestartet wurde im Dötlinger Dorfkern, dann ging es zum ersten Etappenziel, der Wassermühle in Ostrittrum, wie Anja Marowsky von der Volksbank berichtet. Nach einer mittäglichen Stärkung führte die Fahrt durch das Waldgebiet Stühe zum landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Höfel in Haidhäuser. Hier wurde sehr anschaulich der Betrieb mit der Biogasanlage vorgestellt. Die Radfahrer hörten zudem einen Vortrag über Bau und Betrieb des Windparks Haidhäuser. Nach den vielen Eindrücken stärkten sich die Teilnehmer bei einer Kaffeetafel und machten sich danach auf den Weg nach Hause. Ausgearbeitet und geführt haben die Tour Heinz-Günter und Anke Höfel.

 Seit einigen Tagen ist das Team der Commerzbank Wildeshausen rund um Filialdirektor Björn Heinrich neu aufgestellt. Neben Alexandra Boning (43), die seit dem 1. November 2016 die Wildeshauser Geschäftskunden berät, entschied sich Privatkundenberater Cord Kochanke (38) nach einem Jahr Oldenburg für einen Wechsel zurück in die Wittekindstadt Wildeshausen. Der Betriebswirt hatte hier schon einen Großteil seiner Ausbildung absolviert und war bis vor einem Jahr durchgängig in der hiesigen Filiale tätig. Ebenso aus Oldenburg nach Wildeshausen gewechselt ist Privatkundenberaterin Tanja Sonnhoff (27). Hero Galts ist inzwischen fast durchgängig seit 25 Jahren für die Wildeshauser da.

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