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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bei der Ahlhorner Tafel wird es langsam zu eng

09.04.2014

Ahlhorn Die im vergangenen Jahr im Ahlhorner Dorfgemeinschaftshaus eingerichtete Ausgabestelle der Wildeshauser Tafel stößt aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen.

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte Peter Krönung, der Vorsitzende der Wildeshauser Tafel, die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass mittelfristig eine andere Raumlösung gefunden werden könne, teilt Carsten Grallert, Sprecher der Gruppe Unabhängige mit. Zusammen mit Henrik Abeln von der Gruppe Unabhängige besuchte er die Einrichtung im Ahlhorner Dorfgemeinschaftshaus.

Denn Krönung hatte Vertreter der Fraktionen und Gruppen eingeladen, sich vor Ort die Raumsituation während der Ausgabezeiten anzuschauen und um politische Unterstützung des Anliegens gebeten.

Parallel dazu gebe es bereits Gespräche mit der Gemeindeverwaltung und mit Bürgermeister Thorsten Schmidtke, teilt Grallert mit.

Die Ratsherren Abeln und Grallert informierten sich in der Einrichtung über die ehrenamtliche Arbeit der Tafel und die Raumproblematik. „Als im letzten Jahr der Tafel seitens der Gemeinde unbürokratisch Räumlichkeiten insbesondere im Keller des Dorfgemeinschaftshauses zur Verfügung gestellt wurden, habe ich nicht gedacht, dass diese Lager- und Ausgaberäume bereits nach nicht einmal einem Jahr nicht mehr ausreichen würden“, sagt Grallert.

Dass dies so sei, zeige, dass viele Menschen in der Gemeinde und dabei nicht zuletzt in Ahlhorn am Rande des Existenzminimums lebten. Und das nicht nur bei Bezug von Sozialleistungen beziehungsweise niedrigen Renten, sondern auch bei Vollzeitarbeit, die schlecht entlohnt werde, wie die Ratsvertreter vor Ort bei Gesprächen auch aus erster Hand von Betroffenen erfahren hätten, so Grallert.

Die hohe Zahl der durch die Tafel in Ahlhorn betreuten Menschen bedinge, dass an Ausgabetagen große Mengen an Lebensmitteln aufwendig über Treppen in die Kellerräume gebracht und teils auch wieder herausgeschafft werden müsse. „Und auch der Kellerraum, in dem eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer die Waren ausgibt, ist inzwischen zu eng“, so Abeln.

„Uns wurde auch mitgeteilt, dass die Tafel eine Ausweitung ihres Angebotes für Bedürftige plane, dieses aber in den derzeitigen Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus nicht umsetzen könne, berichtet Grallert. Die Gruppe Unabhängige werde laut Abeln das Anliegen der Tafel unterstützen und setze darauf, dass auch bald eine Lösung der Raumprobleme gefunden werde.

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