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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bei der alten Villa fallen Bäume

21.02.2017

Hude In enger Absprache mit der Denkmalbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde sowie mit dem Gemeindebauamt sind Ende der vergangenen Woche auf dem Areal von Haus Marienhude zahlreiche Bäume gefällt worden. Den Auftrag hatte der neue Eigentümer der denkmalgeschützten Villa und des Parks, die Blinkfüer Grundstücksgesellschaft mbH, erteilt.

Die Fällarbeiten waren notwendig, um den Bauteppich freizuräumen, auf dem am Rande des Parks drei Mehrfamilienhäuser errichtet werden sollen, wie Hein-Jürgen Thalen, Geschäftsführer der Firma Blinkfüer, auf Nachfrage der NWZ berichtete.

Laut Thalen hatte es extra einen Ortstermin mit allen Beteiligten gegeben, um im Detail über die Fällmaßnahmen zu sprechen. Der Bauteppich sei in dem von der Gemeinde aufgestellten Bebauungsplan festgelegt.

Vor Ort habe man sich mit den Behördenvertretern verständigt, auch noch eine Lärchengruppe mit sechs Bäumen auf der Grenze zwischen dem Bauplatz und dem denkmalgeschützten Park zu entfernen. Dafür werde man Ersatzanpflanzungen vornehmen, so Thalen.

Kritik an der über das Maß des genehmigten Bauteppichs hinausgehenden Fällaktion gibt es von Huder Bürgern.

Laut Eva-Maria Langfermann, Leiterin des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege beim Landkreis, war das Fällen der Lärchen außerhalb des Bauteppichs aber zulässig, da es sich um Nadelgehölze handele, die laut Bebauungsplan in diesem Bereich nicht unter Schutz standen. Geschützt seien außerhalb des Bauteppichs nur Laubbäume mit einem Stammdurchmesser ab 30 Zentimeter. Zum Fällen freigegeben worden sei lediglich eine stark verkrüppelte amerikanische Eiche, die zu dicht an der Lärchenreihe stand und keine Überlebenschancen gehabt hätte.

33 Wohneinheiten am Rande des Parks von Haus Marienhude

Die Blinkfüer Grund­stücksgesellschaft mbH hat Haus Marienhude für 935 000 Euro von der Gemeinde Hude erworben. Zurzeit sind laut Geschäftsführer Hein-Jürgen Thalen die Planungen im vollen Gange.

Tagespflege im Erdgeschoss der alten Villa, betreutes Wohnen für alle Generationen in den oberen Etagen: Das sind die Pläne. Zurzeit werde noch daran gefeilt, insbesondere was den Brandschutz und den notwendigen Einbau eines Aufzuges in dem denkmalgeschützten Gebäude betreffe, so Thalen.

Damit sich das Projekt wirtschaftlich rechnet, hat die Gemeinde in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde per Bebauungsplan am Rande des Parks drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 33 Wohneinheiten für generationenübergreifendes Wohnen zugelassen. Hein-Jürgen Thalen sprach am Freitag von ersten Anfragen von Interessenten. Wann der erste Spatenstich erfolge, sei noch nicht zu sagen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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